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Gemüse und Salat werden in Vitrinen mit künstlicher Beleuchtung angebaut.

Vertical Farming im Lokal: Good Bank

10.11.2017

Im Restaurant Good Bank in Berlin werden die Zutaten direkt im Lokal angebaut.

Berlin hat eine experimentierfreudige Restaurantszene. Eines der innovativsten Konzepte verfolgt derzeit das Restaurant Good Bank: vom Beet direkt auf den Tisch – und das mitten in der Großstadt Berlin. Im weltweit ersten Vertical-Farm-Restaurant Good Bank werden die Nahrungsmittel, aus denen die Gerichte bestehen, direkt vor Ort angebaut: aus genfreiem Saatgut, ohne Pestizide, dafür aber reich an Vitaminen und Nährstoffen. 

Dabei nutzen die Gründer Ema Paulin und Leandro Vergani das Konzept der vertikalen Landwirtschaft, das eine tragfähige Landwirtschaft in mehrstöckigen Gebäuden in Städten ermöglichen soll. Das Gemüse und der Salat werden in Vitrinen mit künstlichem UV-Licht angebaut. Der Koch der veganen und glutenfreien Gerichte muss nur noch zugreifen. So entstehen im Good Bank extrem frische und – glaubt man den Kritiken – auch leckere Speisen. Das weltweit erste Vertical-Farm-Restaurant konnte auch die Expertenjury des Gastro-Gründerpreises 2017 überzeugen. Seit Ende März 2017 bieten nun die Gründer des Good Bank in der Nähe des Berliner Alexanderplatz ein saisonales und regionales Menü an, dessen Zutaten direkt vor den Augen der Gäste wachsen. Ganz nebenbei schaffen die Beete, die an den Wänden des Restaurants emporranken, ein einzigartiges Ambiente. Durch den Anbau direkt vor Ort ist das Restaurant außerdem komplett unabhängig von Jahreszeiten und Lieferanten, und der Koch hat die Qualität seiner Zutaten immer selbst unter Kontrolle. bor

Autor/in:
Karin Bornett
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