Direkt zum Inhalt

Veto gegen Pommesverordnung

30.08.2017

Die ÖVP-Delegation rund um Othmar Karas und Elli Köstinger hat in Brüssel ein Veto gegen die praxisferne Acrylamid-Verordnung eingelegt. Sie sieht wie viele aus der Branche in der 20 Seiten starken Verordnung eine neue unnötige Belastung für Österreichs Gastronomen. Der Entwurf der EU-Kommission sieht unter anderem für Toastbrot und Pommes Frites detaillierte Vorschriften zur Herstellung und Zubereitung, wie zum Beispiel Bräunungstabellen, vor. Gesundheitsschutz ist den Gastronomen wichtig. Dafür brauche es aber kein "ausuferndes Regelkonvolut, sondern sachliche Information und eine gesunde Portion Hausverstand", wie es Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl in einer Aussendung formuliert. „Anstelle von Zwangsvorschriften und Strafen kann dieses Ziel besser durch Informations- und Aufklärungskampagnen erreicht werden, die auch den privaten Bereich miteinschließen“, sagt dazu Gastronomie-Obmann Mario Pulker, der das Veto ebenfalls ausdrücklich begrüßt.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
23.11.2017

Ab April 2018 gelten neue Vorgaben für die Herstellung von Pommes frites, Chips, Keksen und ähnlichen Nahrungsmitteln. Laut Wirtschaftskammer sind allerdings keine Strafen oder rigorose Kontrollen ...

Gastronomie
01.10.2017

Die EU-Acrylamid-Verordnung ist beschlossen. Für KMU gibt es keine Ausnahme, aber Erleichterungen

Kommt die Pommes-Verordnung, müssen sich Frittierbuden auf ein umfassendes Regulativ bei der Speisezubereitung einstellen.
Gastronomie
01.08.2017

Das Frittieren von Schnitzel und Pommes soll laut EU-Kommission bald strengen Auflagen unterliegen. Die Betriebe nehmen ihre Aufgabe hinsichtlich des Gesundheitsschutzes ernst, eine derart strenge ...

Das neue Logo gibt's in vielen Sprachen
Hotellerie
15.12.2015

HOTREC und Fachverband Hotellerie starten eine umfassende Info- und Servicekampagne für direkte Vertriebswege 

Werbung