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In vier Jahren zum Gastronomieprofi

02.12.2004

Im Sommer 2005 startet die Ausbildung zum Gastronomiefachmann/-frau, die auf ideale Weise die Bereiche Küche und Service verbindet.

Die so genannte „Doppellehre“ mit den Inhalten der Lehrberufe Restaurantfachmann und Koch freut sich seit jeher großer Beliebtheit. Zuletzt haben mehr als ein Viertel aller Lehrlinge im Gastgewerbe diese Ausbildung absolviert.

Absolute Topausbildung
Die Doppellehre ist aus den Bedürfnissen der Praxis heraus gewachsen und kein eigenständiger geregelter Lehrberuf. Nach längeren Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern ist es nun gelungen, die wesentlichen Inhalte der Koch- bzw. Restaurantfachmannausbildung in einen eigenen 4-jährigen Regellehrberuf zu überführen.

Damit wird es künftig auch ein eigenes Berufsbild und einen eigenen Berufschullehrplan geben. Absolventen genießen damit die volle Anerkennung eines 4-jährigen Lehrberufes. Sollte man sich später für eine weiterbildende Ausbildung entscheiden, stehen alle Wege offen – bis hin zur Studienberechtigungsprüfung, wo man sich den praktischen Teil der Prüfung erspart.

Die Ausbildung zum Gastronomiefachmann/-frau ist damit die Topausbildung in der Gastronomie. Sie verbindet in idealer Weise die Bereiche Küche und Service. Sie ist auch eine gute Basis für eine allfällige spätere Selbständigkeit in der Gastronomiebranche.
Das Spektrum der Ausbildung spannt sich von der Zubereitung verschiedenster Speisen unter Berücksichtigung der regionalen, nationalen und internationalen Küchen, Arrangieren von Buffets und Banketten über das Dekorieren von Räumen und Tafeln bis hin zur Mitwirkung an gastronomischen Veranstaltungen. Inhalt der Ausbildung ist weiters die Erstellung der Speise- und Getränkekarten, die Beratung bei der Speisen- und Getränkeauswahl und die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit dem Gast bzw. die Behandlung und Weiterleitung von Reklamationen.

Die Herausgabe des neuen Berufsbildes und Berufschullehrplans für den Gastronomiefachmann/-frau wird von den zuständigen Ministerien Anfang 2005 erfolgen. Der neue Lehrberuf soll dann die „Doppellehre“ ablösen. Lehrlinge, die derzeit im Doppellehrberuf ausgebildet werden, können aber ihre Ausbildung wahlweise noch nach der alten Regelung beenden.
Gesonderte Informationen über die neue Ausbildung wird die Wirtschaftskammer Österreich Anfang 2005 herausgeben.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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