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Vision Integrationshotel

26.05.2008

Die ÖGZ, die Global Family ebenso unterstützt, interviewte die Hoteliers der TraumArena, Werner Pürmayer, Dietmar Hehenberger und Franz Engleder. Die drei haben zuletzt für das Projekt 3000 Euro gespendet.

Die Hoteliers der Traumarena erfüllen möglicherweise den Traum von einem Integrationshotel für Global Family Charity Resort. Von links nach Rechts: Traumarena Marketingchef Gerald Aigmüller, die Hoteliers Dietmar Hehenberger, Werner Pürmayer und Franz Engleder.

Der Verein Global Family Charity Resort - www.global-family.net - organisiert Urlaube für Familien, für die das Leben nicht normal verläuft und für die Urlaub ein Fremdwort ist. Eines der Ziele des Vereines, welcher von PR-Profi Karl G. Auer gegründet und von namhaften österreichischen Hoteliers unterstützt wird, ist auch die Errichtung eines Familien-Integrationshotels.

ÖGZ: Herr Pürmayer: Ihnen ist es gelungen, in einem touristischen Niemandsland mit dem Bergergut Furore zu machen. Können Sie Ihr Erfolgsrezept auf einen Punkt bringen?

Werner Pürmayer: "Es ist uns gelungen, in Afiesl - ganz am Anfang der Welt - aus einem ursprünglichen Standortnachteil einen absoluten Vorteil zu schaffen. Der touristische und wirtschaftliche Erfolg hat natürlich mehrere Eckpfeiler. Entscheidend sind aber sicherlich eine klare Positionierung, eine hohe Qualität im Angebot, der Aufbau eines branchenübergreifenden Netzwerkes und ein klares Bekenntnis zu einem überragenden Dienstleistungs-Design. In unseren drei TraumArena Hotels hat die Aus- und Weiterbildung der Mitunternehmer einen besonders hohen Stellenwert. Eine sinnzentrierte Unternehmensführung und die Implantation eines professionellen Qualitätsmanagement-Systems im Jahr 2008 werden dazu beitragen, dass der Erfolg auch weiterhin gesichert ist. Und Erfolg hat ja bekanntlich drei Buchstaben - TUN (nicht Jammern)."

ÖGZ: Herr Hehenberger: Sie sind mit Ihrem Hotel Guglwald in direkter Nachbarschaft zum Bergergut und AVIVA und nicht minder erfolgreich. Wie beschreiben Sie Ihren Erfolg?

Dietmar Hehenberger: "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass unser Standort Guglwald im Mühlviertel durch die Ruhe und Abgeschiedenheit, eingebettet in die unberührte Natur, der optimale Standort für unser Konzept "Prävention - Gesundheit - Ernährung - Bewegung" ist. Ich bin der Meinung, dass das klassische Wellness-Angebot bei den Konsumenten in den nächsten Jahren nicht mehr ausreicht. Daher sind wir dem Trend "Prävention" gefolgt. Unsere 100%ige Bio-Küche, Physiotherapie und Arztabteilung sowie der Tee- und Heilkräutergarten öffnen unseren Gästen einen neuen Zugang zu Lifestyle und einem bewussteren Leben.

Unsere Erfolgskomponenten:
- Top-, Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter innerhalb der TraumArena-Kooperation
- Ehrliche, herzliche und fachkompetente Dienstleistung
- Innovation und Investition
- Lifestyle auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit
- Professionelles Qualitätsmanagement
- Modernste Ausstattung (Zimmer, Wellnessbereich, Restaurant, Therapieräume…)
- Alleinstellung mit Gesundheitsangebot im Mühlviertel

ÖGZ: Herr Engleder: Sie sind mit Hr. Pürmayer Investor und Betreiber des AVIVA. Wie sieht für Sie als Geschäftsführer und Hotelleiter der Weg zum touristischen Erfolg aus?

Franz Engleder: "Einerseits liegt er sicherlich in der Spezialisierung. Damit meine ich eine klare Positionierung und Ausrichtung auf eine Zielgruppe, wie wir das im Hotel AVIVA mit unseren 100 Einzelzimmern und Suiten machen. Weiters ist es das ehrliche Bemühen um den Kunden mit freundlichen und motivierten Mitarbeitern. Sie sind das Herz eines jeden Betriebes. Ihre Stärken zu erkennen und zum Wohl unserer Besucher einzusetzen ist meiner Meinung nach eine der größten Herausforderungen in der Zukunft. Unsere Gäste sind Individualisten und dürfen eine individuelle Betreuung erwarten. Wir sind bestrebt, unsere Kunden auf der Gefühlsebene abzuholen und ihnen somit eine nachhaltig positive Erinnerung an den Urlaub mit nach Hause zu geben. Nach dem Motto "Alles können - Nichts müssen" ist natürlich eine umfangreiche Palette an Angeboten notwendig. Gerade da ist eine Zusammenarbeit über die geografischen Grenzen und des eigenen Betriebes hinweg sinnvoll."

ÖGZ: Wann kam die Entscheidung, mit der Dachmarke TraumArena zusammenzuarbeiten und wie wirkte sich bislang diese Kooperation für Sie aus?

Werner Pürmayer: "Im Herbst 07 starteten wir mit der Kooperation TraumArena. Wir konnten bereits in den ersten Monaten messbare Erfolge erzielen. Wir haben zwei engagierte Mitarbeiter, ein gemeinsames Budget und nützen Synergien von der gemeinsamen Ausbildung unserer 160 Mitarbeiter, über das Erstellen von spannenden Angeboten bis hin zum Aufbau von Wirtschaftskooperationen und einem Marketing-Netzwerk.

Dietmar Hehenberger: "Mit dem Bau des Singleroom Resorts Aviva haben wir den gemeinsamen Entschluss gefasst, uns zu einer Kleindestination "St. Stefan - Afiesl - Guglwald" zusammenzuschließen. Durch die absolut unterschiedlichen Kernkompetenzen und Spezialisierungen ist es uns möglich, gemeinsam erfolgreich zu sein und alle Wünsche und Bedürfnisse des modernen Gastes zu erfüllen. Die Zukunft der TraumArena liegt darin, Image und Bekanntheitsgrad aufzubauen, Netzwerke zu knüpfen, Wirtschaftskooperationen zu tätigen, seriöse Journalistenarbeit auszuführen usw. Auch unsere Kleinbetriebe und Privatvermieter in der TraumArena-Region werden durch diesen Zusammenschluss deutlich profitieren.

Franz Engleder: "Durch die jeweilige Spezialisierung unserer Hotels und unserer Vernetzung im Marketingbereich können wir sehr gut auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anfragen unserer Gäste reagieren. Die gegenseitige Weiterempfehlung auf Grund von spezifischen Kundenanfragen ist zentraler Bestandteil unserer Zusammenarbeit."

ÖGZ: Mit dem BERGERGUT, Hotel GUGLWALD und AVIVA sind Sie bereits gut Zielgruppendefiniert. Fehlt nur noch das klassische Familienhotel. Könnte das Projekt eines Familien-Integrationshotels Sie reizen?

Werner Pürmayer: "Wir werden die Kooperation weiterentwickeln und einen gemeinsamen Tourismusverband gründen. Unter der Marke TraumArena - Wünsche werden Wirklichkeit - wird eine sehr attraktive Tourismusdestination in Oberösterreich entstehen. Natürlich hätte in diesem Umfeld auch ein Familien-Integrationshotel Platz. Das Global-Family Projekt ist da sicherlich spannend."

Dietmar Hehenberger: "Es ist durchaus denkbar ein Familien-Integrationshotel zu errichten, da genau diese Ausrichtung in unserer Kleindestination TraumArena noch fehlt. Eine optimale Lage für dieses Hotel wäre bereits in Aussicht, doch die Investoren sind noch nicht gefunden. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Verein Global Family Charity Resort wäre eine Umsetzung durchaus denkbar."

Franz Engleder: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Die Zusammenarbeit in der TraumArena, die Nutzung der vielschichtigen Erfahrungen und letztlich die Umsetzung von Visionen und Träumen machen unser Leben erst interessant und lebenswert. Ein Familien-Integrationshotel ist eine wertvolle Idee und sollte in jedem Fall weiterverfolgt werden."

ÖGZ: Danke für das Gespräch!

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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