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Vollendete Schokoladekunst

30.06.2004

Den Patisserie Oskar 2004 gewann Leopold Forsthofer, Kurkonditorei Oberlaa Wien, mit dem Schokoladekunstwerk „Die Magie der Maske“. In einem glanzvollen Galadiner in der Wiener Hofburg wurde am Vorabend des Wiener Kaffeesiederballs der süßeste Oskar, den es je gab, verliehen.

Schokolade, Kaffee und italienisches Flair waren die Zutaten für den Patisserie Oskar - mit k wie Kunst - 2004 in der Wiener Hofburg. Dabei erstrahlte der Prinz-Eugen-Saal im italienischen Stil: Die Dekoration stammte vom legendären Caffé Florian aus Venedig. Am „Grand Prix der Schokoladekunst“ nahmen 22 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich teil und verarbeiteten dabei rund 550 Kilo Schokolade. Das Thema des 2. Patisserie Oskars lautete „Venezia“. Prämiert wurde eine selbstkreierte Cointreau-Torte aus 100% natürlichen Rohstoffen, integriert in ein Schokolade-Exponat. Die internationale Experten-Jury (Paulus Stuller - Bundesinnungsmeister der Konditoren Österreichs, Franz Zodl - Direktor der Gastgewerbefachschule Judenplatz, Patrick Mertens und Jean-Pierre Wybeauw - beide Chocolate Master bei Barry Callebaut, Belgien, Dietmar Fercher - Chefpatissier und Inhaber der Café Konditorei Fercher, Helmut Koloini - Chefpatissier) bewertete völlig anonym nach sechs Kriterien: Umsetzung des Themas, künstlerische Gestaltung, Schwierigkeit, Verarbeitung, Geschmack und Einhaltung der Ausschreibungskriterien.

Der süsseste Oskar
And the Oskar 2004 goes to ... Leopold Forsthofer von der Kurkonditorei Oberlaa in Wien. Er gewann bereits zum zweiten Mal den Patisserie Oskar und konnte sich auch diesmal wieder gegen starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland durchsetzen. In seinem Schokoladekunstwerk „Magie der Maske“ wird wie im Karneval von Venedig die Maske zur Kunst erhoben. Leopold Forsthofer erklärte: „Der zentrale Teil des Schaustückes ist die große weiße Maske mit Barockfrisur, deren Gesichtshälften bewusst verschieden sind. Während die linke Gesichtshälfte naturalistisch gestaltet ist, wurde die rechte Hälfte stilisiert und maskenhaft geformt. Basis für die Maske waren zwei Eiformen, aus denen Gesicht und Frisur gestaltet wurden. Das Schaustück ist zu 100% aus Schokolade gefertigt und ohne jegliche Stütze. Die Torte ist eine Kombination aus Zwetschkenoberscreme und weißem mit Remy Martin verfeinertm Schokomousse.“ Daniela Vedaldi vom Caffé Florian in Venedig überreichte Leopold Forsthofer die Siegestrophäe. sowie einen Siegerscheck über EUR 2.000,-. Auf den weiteren Plätzen: Barbara Nowak - Kurkonditorei Oberlaa, Wien, Markus Podzimek - Konditorei-Confiserie Heimann, Neunkirchen in Deutschland, Maik Lüning - Café Konditorei Querfeld, Wien, Manuel Krückl - Hotel Arlberg, Lech am Arlberg und Gerhard Spreitzer - Romantikhotel Weisses Rössl, St. Wolfgang.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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