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Vom Modul zum Ganzen

07.11.2007

Nach Jahren der Diskussion über die Zukunft der Bauten am Wiener Kahlenberg ist am Dienstag der offizielle Schlussstein am Areal gesetzt worden: Die private Modul University Vienna (MU), die Tourismusuniversität der Wiener Wirtschaftskammer, wurde feierlich eröffnet.

Zu der Feierstunde waren rund 500 Ehrengäste, darunter Wissenschaftsminister Johannes Hahn, Bürgermeister Michael Häupl, WKO-Präsident Christoph Leitl und die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, erschienen.
Leitl verwies in seiner Ansprache unter anderem auf die höchst erfolgreiche Tourismusschule Modul. Die Gründung und Eröffnung der Modul University kompletiere somit ein Bildungsangebot auf höchstem Niveau, „gewissermaßen vom Modul zum Ganzen“, so Leitl.
Bereits seit Anfang Oktober lernen 80 Studierende aus 23 Nationen am Kahlenberg für Bachelor- und Mastertitel. Nach dem Vollausbau in vier Jahren sollen es 500 sein.
Angeboten werden unter anderem ein 18-monatiger MBA-Lehrgang im Bereich Tourismus-Management, wobei die Wirtschaftsuniversität als Kooperationspartner fungiert. Dazu kommt ein MBA-Lehrgang für „Public Governance and Management“, also für die öffentliche Verwaltung, und ein sechssemestriges Bachelor-Studium für „Business Administration in Tourism and Hospitality Management“. Die ausschließliche Unterrichtssprache ist dabei Englisch. Insgesamt hat die Wirtschaftskammer sechs Mio. Euro in ihr 3.500 Quadratmeter großes Zentrum mit zwölf Lehrsälen investiert.

Die Ausbildung an der neuen Privat­universität (eine von derzeit 12 in Österreich) kostet den Studenten eine Stange Geld. Sie müssen je nach Studiengang insgesamt bis zu 28.000 Euro bezahlen. Besonderer Dank galt anlässlich der Eröffnung daher auch Sheikh Mohammed Bin Issa Al Jaber. Der Herr über rund 50 Hotels der JJW Hotels & Resorts (darunter das Grand Hotel Wien) und Mitglied des Universitätsrats der MU unterstützt die Uni mit einem attraktiven Stipendien-Programm.

„Das Kahlenberg-Forum soll zu einem Alpbach des Tourismus werden“, wünschte sich Kammerpräsidentin Jank in ihrer Eröffnungsrede. Und Rektor Karl Wöber gab in diesem Sinn die Richtung vor: „In zehn Jahren soll die MU zu den führenden europäischen Privatuniversitäten gehören.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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