Direkt zum Inhalt

Vom Radtourismus profitieren alle

14.08.2019

Beispiel Niederösterreich: Tourismus und Alltagsradler profitieren von 71 Mio. Euro an Investitionen in Niederösterreichs Radwege.

Insgesamt 3,3 Millionen Euro werden in Niederösterreich jährlich in neue Radwege oder auch in spezielle Öffi-Angebote für Radfahrer investiert. So werden etwa jährlich 40 Kilometer an Radwegen errichtet, erneuert und saniert und eine Vielzahl an weiteren Projekten ermöglicht. „Sowohl der Tourismus als auch die Alltagsradler profitieren stark von diesen Radinvestitionen des Landes Niederösterreich“, sind Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugt.

Ein Ausbau der Infrastruktur sei besonders im Hinblick auf die Klimabilanz im Verkehrsbereich von großer Wichtigkeit, wie Schleritzko betont: „Fast 40 Prozent der Wege, die zurzeit mit dem Auto zurückgelegt werden, könnten mit dem Rad erledigt werden. Sie sind unter fünf Kilometer lang und würden sich für einen Umstieg perfekt eignen. Um den Umstieg gerade im Berufsverkehr zu attraktivieren, unterstützen wir die Gemeinden bei der Planung und beim Ausbau des RADLgrundnetzes oder der Errichtung von Radwegen außerorts. Hierfür wurden in den letzten zehn Jahren rund 18 Millionen Euro investiert.“

90 Euro pro Tag

Der Radtourismus spielt für das Tourismusland Niederösterreich eine wichtige Rolle – Donau-, Ybbstal- oder Thayatalradweg sind nur ein paar Beispiele für das vielfältige Angebot, das Radfahrer in Niederösterreich erwartet. „Die Wertschöpfung aus dem Radtourismus zeigt, dass sich die Investitionen auszahlen, denn Urlauber, die in Niederösterreich mit dem Rad unterwegs sind, geben durchschnittlich knapp 90 Euro pro Person und Nacht aus“, erklärt Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Insgesamt wurden in die touristischen Hauptradrouten und Bahntrassenradwege (ca. 1.400 Radwegkilometer) seit 2006 bisher 53 Millionen Euro investiert (davon 34 Millionen Euro im Rahmen des Förderschwerpunkts Radwegnetz der ecoplus Regionalförderung, Rest aus Eigenmitteln der Gemeinden und Planungskosten durch den NÖ Straßendienst).

Spezielle Öffi-Angebote

Ein besonderes Zuckerl für die Rad-Touristen und Ausflugsgäste im Land sind die speziellen Öffi-Angebote. So können etwa auf der Wachaubahn, die von der NÖVOG betrieben wird, Fahrräder kostenlos mitgenommen werden. Im Schnitt wird das von 30 Radfahrerinnen und Radfahrern pro Betriebstag genutzt. Bei den Radtrampern im Ybbstal, Traisental und dem Thayaland kostet die Mitnahme der Räder zwei Euro. Finanziert werden diese Bus-Angebote ebenfalls vom Land Niederösterreich.

Werbung

Weiterführende Themen

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Michael Duscher, GF der NÖ-Werbung, und Harald Pollak, Obmann der NÖ Wirtshauskultur mit den Gewinnern.
Gastronomie
23.01.2020

„Einsteiger des Jahres“, „Aufsteiger des Jahres“ und „Top-Wirt-Sieger des Jahres“:  Im Auditorium Grafenegg wurden die Betriebe des Jahres geehrt.

Gastronomie
18.12.2019

Im Rahmen der diesjährigen klimaaktiv-Fachtagung „Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe“ wurde die SalzburgMilch für ihr außerordentliches Engagement in Sachen Energieeffizienz erneut mit dem ...

Martin Rohla, Juror in "2 Minuten 2 Millionen" (PulsTV), Unternehmer, Gastronom.
Gastronomie
11.12.2019

Martin Rohla ist ein echter Macher – mit vielen ungewöhnlichen Ideen. Der heuer von Ernst & Young preisgekrönte „Social Entrepeneur“ ist über seine Goodshares GmbH an mehr als 25 Unternehmen ...

Das sozial engagierte Neunerhaus Café trägt stolz das „Natürlich gut essen“-Siegel in Silber.
Gastronomie
24.10.2019

Wien bietet Gastronomen, die auf Bio, Tierwohl und Herkunft Wert legen, das Gütesiegel „Natürlich gut essen“. 19 Betriebe wurden bereits ausgezeichnet.

Paul Ivić zeigt in Videos, wie man Zero-Waste-mäßig kocht.
Gastronomie
18.09.2019

Paul Ivić schwingt ab September den Kochlöffel für die Initiative „I mind my Food”

Werbung