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Vor Ort: Mittagsmenüs mit Karma

15.05.2018

Wer ins 12 Karma auf ein Mittagsmenü reinschneit, wird sofort mit einer Hülle warmer Wohlfühlenergie umgeben. Was ist hier los? 

Alle so nett hier, als wären alle gerade aus einem Ashram entlassen. Erwartet man ja nicht in Wien. 12 Karma heißt der Laden nahe des Wiener Schwedenplatzes, dessen Konzept durchaus nähere Betrachtung verdient. 
Vor vier Jahren haben die Initiatoren Simone und Adi hier einfach ihre persönliche Gastro-Idee von gesundem Essen umgesetzt. Der Name kommt daher, dass sich die Küche tatsächlich an die sogenannten „12 Karma- Gesetze“ hält, so erzählt man es hier jedem neugierigen Gast. Storytelling par excellence, würde da der Gastroberater sagen. 

Und es geht noch besser. Mittwoch ist der Super Healthy Humpday. Gemeinsam mit einem ganzheitlichen Mediziner haben die beiden einen supergesunden Doctor’s Dish entwickelt. Dazu gibt es einen ganzen Monat lang Suppen-Detox. Um dem gesunden Gekoche einen Überbau zu geben und die Fans des Karma-Foods zu bedienen, gibt Adi (der aus Indien stammt) Kochkurse. So viel Lebenseinstellung findet man selten wo in einer Mahlzeit. 

Umweltbewusst bis in den letzten (Meditations-)Winkel gibt sich das kleine Lokal, das auf den Mittagstisch ausgelegt ist und täglich vier frische Speisen anbietet. Linsen-Dal ist so etwas wie die Signature-Speise, daneben gibt es andere vegetarische Gerichte, die alle in der Zentralküche in Klosterneuburg täglich frisch hergestellt werden. Netter Gag: Wer einen recycelten Zero-Waste-Becher (selbstverständlich gebrandet) ersteht und ihn wiederverwendet, bekommt auf jeden Kaffee im Lokal einen Rabatt von 50 Cent. 

Das Konzept funktioniert gut. Mittlerweile betreibt man vier Läden (zwei in Klosterneuburg, zwei in Wien). 15 Mitarbeiter umfasst das Karma-Team bereits. Und es sollen noch mehr werden. Einen fünften Standort in der Wiener Neustiftgasse hat man schon auserkoren. Es scheint so, als würden Adi, Simone und deren Team das gute Karma über den ganzen Großraum Wien versprühen wollen. 

 

Autor/in:
Daniel Nutz
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