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In Bregenz (Bild Seebühne) darf die Gastro öffnen. Veranstaltungen mit mehr als 100 Gästen bleiben untersagt.

Vorarlberg: Öffnung geht sich für viele nicht aus

10.03.2021

Ab 15. März öffnet in Vorarlberg die Gastronomie auch die Innenräume. Das Bundesland wird zur Testregion. Öffnungen gelten aber nur bis 20 Uhr. Das wird für viele Betriebe knapp.

Nun ist es fix. Vorarlberg wird, nach einer Einigung von Bund und Land, ab 15. März weitgehende Öffnungsschritte setzen. Wichtigste Erkenntnis der langen Verhandlungen: Gastro-Betriebe dürfen indoor wie outdoor aufsperren. Voraussetzung für den Besuch ist ein negativer Antigen-Test. Dieser muss aus einer Teststraße stammen. Auch Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen werden wieder zugelassen. Hier gelten als Zutrittsbescheinigungen Selbsttests.

Weiter in Kraft ist die Ausgangsbeschränkung bis 20.00 Uhr. Das bedeutet, dass die Gastro-Öffnungen am Abend nicht möglich sind. Die Hotellerie bleibt geschlossen. 

Verhaltene Freude

Vorarlbergs Gastro-Obmann Mike P. Pansi hat in einem Interview mit "Vorarlberg Live" zwar die Öffnung als einen ersten wichtigen Schritt begrüßt. Gleichzeitig merkte er aber an, dass sich ein Aufsperren für viele Betriebe im Hinblick auf die Sperrstunde um 20 Uhr nicht wirklich rentieren würde. Zudem gibt es noch zu viele Unklarheiten. "Was heißt das jetzt? Darf ich um 5 vor 20 Uhr noch ein Bier ausschenken?" Auch die Tatsache, dass Selbsttests in der Gastronomie nicht zugelassen würden, verstehe er nicht: "Unsere Branche ist von Spontanbesuchen abhängig. Hier wird's mit der Planbarkeit schon schwierig", so der Gastro-Obmann. "Unser klarer Appell war immer eine Sperrstunde um 23 Uhr". Er wundere sich darüber, warum man diese kleine "!Adaptierung" nicht einfach umsetzen könne.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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