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In Vorarlberg hat die Gastronomie seit 3 Wochen teils geöffnet. So soll es auch bleiben.

Vorarlbergs Gastro-Öffnung bislang ein Erfolg

08.04.2021

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner sieht die Modellregion für die Gastro-Öffnung als Erfolg. Derzeit gebe es keinen Grund vom Weg abzuweichen - aber auch wenig Hoffnung auf weitere Öffnungen. 

Die Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) zieht eine "durchaus positive Zwischenbilanz" über die Öffnungsschritte der Gastronomie, die im westlichsten Bundesland dreieinhalb Wochen geöffnet hat. Die Lage am Arbeitsmarkt und die Stimmung im Land hätten sich gebessert, jeder Tag, an dem Handel und Gastronomie geöffnet bleiben könnten, sei insofern ein gewonnener Tag, so Wallner. Man werde die Lage aber weiter genau beobachten und hoffe, ohne Lockdown durchzukommen.

Hier geht es zur großen Story über die Gastro-Öffnung

 

Hat Gastro-Öffnung in Vorarlberg Konsequenzen?

Im Osten wurde der Lockdown bekanntlich bis 18. April verlängert. Das eigentlich für Vorostern angekündigte Aufsperren der Gastgärten ist etwa in Wien auf unbestimmt Zeit verschoben.  Wallner sieht keinen Grund, bei den derzeitigen Zahlen Verschärfungen in Vorarlberg zu machen. Der derzeitige Weg lasse sich  gut begründen: durch die Inzidenzlage, eine niedrige Auslastung der Intensivbetten, rasche Fortschritte beim Impfen und die hohen Testzahlen von zuletzt 153.000 Tests pro Woche. Bei der Auslastung der Intensivstationen sei Vorarlberg derzeit in einer relativ guten Position. 

Weitere Öffnungsschritte sind laut Wallner zwar denkbar, es könne aber nicht so schnell gehen, wie er sich das wünschen würde. Zuerst gelte es ein bis zwei Wochen abzuwarten, wie sich vermehrte Familientreffen zu Ostern auf das Infektionsgeschehen auswirken. Aus Gastronomie oder von Kulturveranstaltungen seien ihm keine Cluster bekannt, er habe den Eindruck, man bemühe sich sehr um Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Das Modell sei auf jeden Fall richtig, so der Landeshauptmann. Aber: Die Pandemie sei nicht vorbei, ein Restrisiko bleibe. Diesem versuche man in Vorarlberg mit intensivem Testen und schnellstmöglichem Impfen zu begegnen. Es gelte, weiterhin vorsichtig zu sein und die Regeln einzuhalten.
 

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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