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Vorstand der Urlaubsspezialisten zurückgetreten

12.04.2010

Urlaubsspezialisten. Nachdem die Österreich Werbung aufgrund eines neuen Konzeptes sämtliche fixen finanziellen Zuwendungen für die Vereinigung von 16 Angebotsgruppen gestrichen hat, ist der fünfköpfige Vorstand der Urlaubsspezialisten geschlossen zurück getreten.

Peter Buocz, Präsident der Urlaubsspezialisten, und seine vier Vorstandskollegen sind geschlossen zurückgetreten

Enttäuschung bei der Generalversammlung der Urlaubsspezialisten Österreich, der Vereinigung der Angebotsgruppen, die seit rund drei Jahrzehnten in enger Partnerschaft mit der Österreich Werbung zahlreiche Produktgruppen entwickelt und vertreibt. „Nach der Vorstellung des neuen Konzept des Kooperationspartners Österreich Werbung, das vorsieht, sämtliche fixen finanziellen Zuwendungen zu streichen, sind wir als Vorstand der Urlaubsspezialisten geschlossen zurück getreten“, erklärt Peter Buocz, Präsident der Urlaubsspezialisten.

Erfolgreiche Kooperation zu Grabe getragen

„Die Österreich Werbung trägt mit diesem Konzept eine der erfolgreichsten Kooperationen des heimischen Tourismus zu Grabe, eine Zusammenarbeit, die seit drei Jahrzehnten sehr viele Innovationen und Produkte erfolgreich initiiert und umgesetzt hat“, betont Buocz. Zu den Urlaubsspezialisten Österreich gehören insgesamt 15 Angebotsgruppen wie die „Kinderhotels Österreich“, „Golf in Austria“, „Schlank & Schön“, „Kleine historische Städte“ oder „Hotels & Casinos Austria“.  „Es ist sehr schade, was da gerade passiert“, erklärte Buocz. „Wir erfüllen alle Anforderungen der ÖW. Der partnerschaftliche Umgang und das Ziel, eine Idee umzusetzen und laufend weiter zu entwickeln, standen für uns, die Urlaubsspezialisten, im Mittelpunkt.“

 

Evaluierung etwaiger Lösungsmöglichkeiten

Mit der Aussage, dass keine fixen Zuwendungen mehr vorgesehen sind, entziehe die ÖW ihren Partnern die Grundlage der Kooperation. „Partnerschaft muss von  beiden Seiten bestehen. Wenn eine Seite ihren Teil der Leistung nicht erbringt, kann man nicht damit rechnen, dass die andere Seite das akzeptiert.“, so Buocz abschließend.

Bis zur Außerordentlichen Hauptversammlung am 29. Juni hat nun Peter Buocz die interimistische Leitung übernommen. Dann wird über die weitere Vorgehensweise entschieden. Buocz hegt aber die Hoffnung, Lösungsmöglichkeiten zu finden. „Schließlich gibt es auch andere starke Partner. Es besteht auch die Möglichkeit, einzelne Gruppen zu einem neuen Verband zusammen zu schließen und gemeinsam einen neuen Weg einzuschlagen.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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