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Wachstum im Wandel

20.11.2018

Ex-UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Ministerin Köstinger sprachen über Wege des nachhaltigen Wirtschaftens.

Unser Wirtschaftssystem muss sich ändern. Diese Tatsache ist hinsichtlich der drohenden Klimakatastrophe mittlerweile mehrheitsfähig. Doch wie genau? Darüber wird kontrovers diskutiert. Unter anderem auf der Konferenz „Wachstum im Wandel“, die zum vierten Mal in Wien stattfand. Unter dem Titel „Europe’s Transformation: Where People Matter“ trafen rund 700 Teilnehmer aus aller Welt zusammen. Stargast war Ex-UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der einmahnte, dass es keinen „Planeten B“ gebe.

Klimaschutz

Die österreichische Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, fordert eine Orientierung an den „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Die Ministerin der österreichischen Bundesregierung – die erst unlängst aus dem UN-Mi-grationspakt ausgestiegen ist – betonte die dringliche internationale Kooperation, welche in Sachen Klimaschutz unerlässlich sei. 

Problemfeld Tourismus

Ein globales Thema hinsichtlich der Klimaziele ist der steigende Tourismus, der sich negativ auf den weltweiten CO2-Ausstoß auswirkt. Weltweit reisen mehr als 1,3 Milliarden Personen jährlich, Inlandsreisen ausgeschlossen. Laut UN World Tourism Organisation (UNWTO) wurde 2017 ein Rekordanstieg von 7 Prozent, rund 1.322 Millionen Menschen, erreicht. Köstinger glaubt jedenfalls, dass Wirtschaftswachstum und zugleich nachhaltig Wirtschaften und Leben vereinbar ist. 

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