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Was Tourismus bewegt

29.11.2012

ÖHV-Hotelierkongress 2013: Das alljährliche Veranstaltungshighlight im Tourismus findet von 21. bis 23. Jänner 2013 in den Redoutensälen der Wiener Hofburg statt: der ÖHV-Hotelierkongress 2013 mit Festakt und Generalversammlung.

Beim ÖHV-Hotelierkongress finden sich alljährlich die Branchengrößen, renommierte Vortragende aus allen Bereichen der Wirtschaft, die Spitzenpolitik, viele Partner und Medienvertreter. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens lädt die ÖHV zum Festakt in die Redoutensäle der Wiener Hofburg mit Festansprachen von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Tourismusminister Dr. Reinhold Mitterlehner. Höhepunkt des Abendprogramms wird der Ball der Hotellerie im Wiener Rathaus sein. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen wie jedes Jahr die Expertenvorträge. Heuer stehen sie im Zeichen der Zukunft: Was diese für die Branche bringt, wird auf die unterschiedlichen Bereiche umgelegt.

Das Dienstleistungszeitalter

Die Arbeitswelt erlebt derzeit einen massiven Wandel. Gängige Strukturen und Führungsmodelle verändern sich. Im Dienstleistungszeitalter zählen Werte wie Kreativität, Spaß, Entwicklung, Selbstverwirklichung, Selbstverantwortung sowie die Suche nach Sinn und Bedeutung. Zukünftige Generationen haben daher andere Erwartungen an einen Arbeitgeber im Hinblick auf Kommunikation, Zusammenarbeit und strukturelle Rahmenbedingungen als dies noch vor zehn Jahren der Fall war. Welche Anforderungen ergeben sich aus dem Wandel in den Arbeitswelten für die Hotellerie? Wie kann die Hotellerie am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleiben?

Konfliktfeld e-tourism

Stimmen die Suchmaschinen-Ergebnisse? Der Social-Media-Datengau! Im e-commerce liegt die Zukunft! Doch wer bei der Manipulation von Suchergebnissen mitspielen will, muss einen ordentlichen Einsatz auf den Tisch legen. Ebenso brisant: Die Zunahme der Datenmenge im Web, nicht zuletzt durch Social Media, und auch an der Schnittstelle zur Hotellerie. Hier heißt es als Hotelier, vorsichtig zu sein: Daten sind wertvoll – und damit schützenswert!

Städter, in die Berge!

Wie neue Lebensstile den Tourismus beeinflussen: Authentische, ungeschönte Orte, sogenannte „real Places" stehen hoch im Kurs, auch wenn sich diese oft abseits touristischer Trampelpfade befinden. Die Lust aufs Urbane führt zu einem Boom im Städtetourismus. Gleichzeitig suchen die Städter Abstand von Stress und Hightech, eine neue Sehnsucht nach Natur, Land und Brauchtum entsteht. Eine Chance für die Ferienhotellerie!

Mobilität der Zukunft

Um den Weg zum Urlaubsziel – also einen zentralen Aspekt einer jeden Reise – geht es in diesem Teil. Doch der Kapazitätsausbau der Flughäfen hinkt der kontinuierlich steigenden Nachfrage hinterher. Wie werden die Gäste in Zukunft anreisen? Und was bedeutet das für das Erlebnis Reisen?

Boom oder Blase?

War das Hotelimmobiliengeschäft bis vor einigen Jahren noch eher ein Stiefkind der Investmentbranche, hat es sich mittlerweile zu einer neuen Säule entwickelt. Die Hotelinvestoren konzentrieren sich auf die Städte und erreichten in den vergangenen Jahren auch die Ferien- bzw. Resort-Hotellerie. Angepeilt wird der Gewinn aus dem mittel- bis langfristig fix geplanten Exit-Szenario. Der Rendite aus der Logis wird kaum Bedeutung beigemessen. Erschwerend zu den zusätzlichen Kapazitäten kommen für bestehende Betriebe starke steigende Abgaben, Gebühren, Steuern und Taxen hinzu: Für Kommunen und Länder sind der Tourismus und ganz besonders die Hotellerie der Messias der fehlenden Budgetmittel.

Schloss Schönbrun

Imperialer Rahmen für frische Ideen! In einem besonders spannenden architektonischen Rahmen klingt der Kongress aus: Im ehemaligen Cedrat-Haus beim Schloss Schönbrunn wurden früher die besonders wertvollen und empfindlichen Cedrat-Zitronen überwintert, aus denen Zitronat hergestellt wird. Nach drei spannenden Kongresstagen bietet sich in diesem exquisiten Ambiente die Gelegenheit, die Highlights Revue passieren zu lassen und vielleicht die eine oder andere Idee vom ÖHV-Hotelierkongress mitzunehmen für das noch junge Jahr 2013.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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