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Was Wolfgang Puck denkt

01.07.2010

Der österreichisch-amerikanische Starkoch im ÖGZ-Gespräch über:

Wolfgang Puck zieht es immer wieder nach Österreich. Dieses Mal hat er für einen Gala-Abend auch gleich seine Managing Partners und wichtigsten Mitarbeiter mitgebracht.

Steaks

„In den USA ist das ein Dauerbrenner. Das war immer so und wird auch so bleiben. Steakrestaurants zählen in den Staaten daher zu den erfolgreichsten. Und das Steak selbst ist für den Amerikaner im Regelfall die Nationalspeise schlechthin wie für den Österreicher das Wiener Schnitzel.“

 
Pizza

„Ist für mich ein tolles Gericht, sofern man dafür auch hochwertige Lebensmittel verwendet und sie nach hohen Qualitätsansprüchen zubereitet. Wenn der Ruf der Pizza heute angeschlagen ist, dann deshalb, weil es viele Pizzen auf dem Markt gibt, die nicht nach diesen Ansprüche hergestellt werden. Im Spago ist bei uns die Pizza nach wie vor ein Fixpunkt auf der Speisekarte.“ (Anmerkung: Die Pizza im Spago, die reichhaltig belegt ist- etwa mit Lachs und Kaviar, war eine ganz entscheidende Komponenten für Puck´s Durchbruch zum Kochstar in L.A.)

 

Große Portionen

„In den Zeiten, als ich in die USA gekommen bin, waren große Portionen Gang und Gebe. In der gehobenen Gastronomie wie in unserem Fine Dining-Bereich ist das heute sicher nicht mehr der Fall. Aber wenn man günstig essen will, erwarten sich die Gäste auch entsprechende Mengen. Daher sind die Portionsgrößen in den meisten Lokalen nach wie vor beträchtlich.“

 

Gentechnik

„Das Thema ist wichtig, ich habe dazu sogar in Washington vor dem Kongress gesprochen. Es hat für mich zwei Ebenen. Einerseits geht es darum, in Ländern, die ganz konkret gegen das Verhungern ihrer Einwohner ankämpfen, Lösungen für einen Ernährungsbasis zu finden. Und wenn Gentechnik ein Instrument dazu ist, dann sollte man es auch nutzen.

In den USA selbst ist es mehr eine Frage der Deklaration. Der Konsument soll eindeutig wissen, was er isst. Wenn also Gentechnik drin ist, dann soll es auch drauf stehen. Das gilt auch für andere Bereiche. Es ist z.B. nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand Fleisch einfriert und später verkauft. Es ist freilich nicht zu akzeptieren, dass er es wieder auftaut und dann als Frischfleisch verkaufen kann. Hier müssen für die Deklaration strenge Richtlinien herrschen.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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