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Manchmal sieht Wasser reiner aus, als es ist: ein Problem für anspruchsvolle Kaffeesieder

Wasser ist nicht immer gleich Wasser

22.09.2016

Wir fragten die Marktführer zum Thema Wasser in der Gastronomie Brita Professional und BWT water & more: Welche Rolle spielt die Wasserqualität beim Kaffeesieden?

Bestmax-Filtersystem von BWT.
Die Purity-Filterfamilie von Brita.

Die Lust an gutem Kaffee wächst, viele Gastronomen entscheiden sich für individuelle und exklusive Mischungen. Wenn der Kaffee dann dennoch nicht schmeckt, neigt manch einer schnell dazu, der Kaffeesorte oder der Kaffeemaschine die Schuld dafür zu geben. „Dass es in vielen Fällen einfach nur der Grundstoff Wasser ist, der den Kaffeegenuss negativ beeinflussen kann, ist noch immer zu wenig bekannt“, sagen die Experten von Brita Professional. Das deutsche Unternehmen beschäftigt sich seit 50 Jahren mit nichts anderem als mit Wasser. Sie sagen, dass für die Zubereitung von Kaffee Wasser bestimmte Anforderungen erfüllen muss: „Denn der beste Kaffee kann das ihm eigene, wertvolle Aroma nicht entfalten, wenn das Wasser, mit dem er zubereitet wird, nicht zu ihm passt.“ 

Wasser ist nicht immer „rein“

In Österreich kommt zwar bestes Trinkwasser aus der Leitung. Aber nicht jede Leitung hält, was sie verspricht, vor allem nicht in Altbauten. Im Wasser enthalten sind natürliche Stoffe aus der Umwelt wie verschiedene Mineralien in unterschiedlicher Menge, die zu Kalk- oder Gipsablagerungen führen können. Weitere Bestandteile können je nach Region Chlor zur Desinfektion oder Mittel zur Entfernung von Eisen und Mangan sein. Und schließlich können über die Hausinstallation Metalle, Rost, Kalk- oder andere Partikel ins Trinkwasser gelangen. Dazu die Experten des österreichischen Unternehmens Best Water Technology: „BWT sorgt in Form von Filtrierung sowie der Zugabe von Mineralien für eine ausgewogene Balance im Wasser, die man auch in der Tasse schmeckt. Schmutz oder verschiedene Partikel aus der Leitung können für einen üblen Beigeschmack verantwortlich sein und in der Maschine z. B. zu Kalkablagerungen führen, was wiederum mit hohen Servicekosten verbunden sein kann. Somit ist eine Behandlung des Leitungswassers die richtige Entscheidung, um uneingeschränkte und gleichbleibende Qualität in die Tasse zu zaubern.“

Filtern lohnt sich

Dem stimmt auch Brita zu: „Generell ist es für alle professionellen Bereiche sinnvoll, Wasserfiltration einzusetzen. Alle diese Inhaltsstoffe beeinflussen unser Trinkwasser und seine Eigenschaften. Sie haben Auswirkungen auf den eigentlichen Wassergeschmack und -geruch, aber ebenso auf den Geschmack, das Aroma und das Aussehen von Getränken und Speisen, die mit Wasser zubereitet werden.“ 
Mit der Purity-Filterfamilie hat Brita ein maßgeschneidertes Produkt für die Gastronomie entwickelt: Die Filter sorgen mit einer Vielzahl von aufeinander abgestimmten und für den jeweiligen Einsatzzweck benötigten Technologien, Filtermedien und -komponenten für eine perfekte Wasserqualität. Dazu zählen Entkarbonisierung, Enthärtung (dient der Vermeidung von Gipsablagerungen), Voll- oder Teilentsalzung, Aktivkohlefiltration und die IntelliBypass-Technologie. 

Ein System für alle

Nach 25 Jahren Erfahrung hat es BWT geschafft, alle Filterlösungen in einem System zusammenzuführen, bei dem sich jeder Gastronomiebetrieb an „sein Wasser“ anpassen kann. Das System von BWT nennt sich Bestmax und ist eines der meistverwendeten in ganz Österreich. Die Filter sorgen durch das Filtrieren von leitungsbedingten Geschmacks- und Geruchstoffen, Schmutz und Kalk dafür, dass eine immer gleichbleibende Wasserqualität in der Tasse vorhanden ist. „Besonders veredelt wird das Wasser durch den Einsatz unseres Bestmax-Premium-Filters“, heißt es von BWT. „Dieser sorgt durch die Zugabe von Magnesium für mehr Geschmack und Aroma.“
Die Moral der Geschichte für Gastronomen mit Anspruch: Stimmen Sie Ihr Wasser und Ihren Kaffee aufeinander ab: Qualitäts- und Umsatzsteigerung sowie eine verbesserte Kundenzufriedenheit könnten rasch die Folge sein.

Autor/in:
Martin Kienreich
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