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Weil einfach die Qualität stimmt

21.10.2010

Von Anfang an hat Peter Kramer vom Gegendtalerhof sein Fleisch bei den regionalen Bauern und Jägern gekauft.  Seit fast 20 Jahren kocht Peter Kramer mit Leib und Seele. Und von Anfang an lag ihm die Qualität seiner Zutaten am Herzen.

Der Ruf von Gabriele und Peter Kramer, im Gegendtalerhof hervorragende, regionale Gerichte aufzutischen, macht schon weithin die Runde

 Es ist ihm einfach ein persönliches Anliegen. Das gilt für seinen Beruf und sein Lokal ebenso, denn Peter Kramer ist gelernter Bauingeneur. Aufgewachsen im Hotelbetrieb seines Onkels in Heiligenblut ist er von Kindheit an mit der Branche verwurzelt. Sein Ziel war zwar einmal, nicht so viel zu arbeiten wie seine Mutter, dennoch hat Peter Kramer schnell den gelernten Beruf an den Nagel gehängt und sich dafür die Kochschürze umgebunden.

Durch Schule und Beruf kam der Mölltaler an den Ossiacher See. In Treffen, mitten im Herzen Kärntens, haben er und seine Frau Gabiele dann vor sechs Jahren das frühere Wirtshaus gekauft. Es wurde „immer ein bisserle mehr“, es kam „immer ein bisserle dazu“ – mittlerweile verfügt der Betrieb über 150 Sitzplätze im Sommer und 80 Sitzplätze im Winter. Aus Überzeugung kamen von Anfang an nur regionale Produkte in den Kochtopf. Egal ob es sich um Wild vom Jäger, Fleisch vom Bauern oder aber um Kartoffeln, Schnittlauch, Petersilie, Tomaten und Gurken handelte.

Wachsende Stammgästeschar
Das war am Anfang nicht immer leicht, aber nach und nach haben die Leute erkannt, dass gute Qualität nicht immer unermesslich teuer sein muss. Durch das immer stärker werdende Bewusstsein der Leute für Qualität werden die Stammgäste immer mehr und das Einzugsgebiet hat sich von Villach Stadt schon bis nach Spittal an der Drau ausgeweitet. Viele in der Umgebung wissen, wenn sie einen guten Zwiebelrostbraten wollen, gehen sie einfach zum Peter.

Auf der Karte finden sich viele gute Gerichte. Verarbeitet werden dafür hauptsächlich die qualitativ hervorragenden Produkte der Genuss Regionen, u. a. das Fleisch vom Nockalm-Rind und vom Mölltaler Lamm. Beim Fisch schwört Peter Kramer auf den Kärntner Laxn, eine uralte Forellenart, die im Gegendtal wieder gezüchtet und vermarktet wird. Auch die Zutaten werden bei den Bauern eingekauft. Eine Spezialität dabei ist der Carnica-Honig aus dem Rosental, ein besonders hochwertiger Honig von einer der ältesten Bienensorten. Verwendet wird er für vieles, vom Honigparfait bis zum Zwetschkenragout. Bei den Getränken gibt es Apfelsaft und Apfelmost aus dem Lavanttal. Natürlich dominiert auf der Weinkarte der österreichische Wein.

Natürlicher Kreislauf
Peter Kramer gefällt es, dass er nur frische Produkte verarbeitet, wobei es ihm auch um die Einbeziehung der Bauern geht – denn das ist für ihn einfach der natürliche Kreislauf. Suchen braucht er diesbezüglich nicht, die Bauern melden sich selbst, um ihre frischen Kartoffeln, Kürbisse, Zucchini oder ihr frisches Kraut anzubieten. Sein Qualitätsbewusstsein hat sich einfach herumgesprochen. Und dass man hier „in netter Atmos­phäre gut und zu angemessenen Preisen heimische Produkte konsumieren“ kann, erkannte schließlich auch der Mystery-Tester.

AR

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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