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Weingut Weninger Ungarn und Mittelburgenland

07.12.2004

Ein sehr wechselhaftes Wetter prägte das ganze Jahr. Austrieb und Blüte waren im Jahresdurchschnitt um 6-10 Tage verspätet.

Mai und Juni brachten sehr viel Niederschlag. Sehr kühles und unbeständiges Wetter bei der Blüte führte zu leichten Ausrieselungen bei den Sorten Bläufränkisch und Merlot. Ab 7. Juli bis 26. August fiel kein Niederschlag, es war sehr trocken. Die Rotweinsorten begannen insgesamt sehr spät mit dem Umfärben, beim Blaufränkisch konnte man erst ab 20. August dunkle Beeren erkennen.

Nach heißen Tagen im Juli und August wurden die Nächte schon Ende August sehr kühl. Die Reife setzte sehr langsam ein, dauerte sehr lange, aber Anfang Oktober konnte mit der Ernte des Zweigelt begonnen werden. Schlußendlich reiften die Trauben schön aus, durch die langsame Reife waren die Traubenschalen sehr dick und gesund. Schon die ersten fertigen Zweigeltweine überraschten durch schwarze und sehr kräftige, präsente, reife Tannine.

Am 13. Oktober wurde mit der Ernte der Blaufränkisch Trauben begonnen. Ebenfalls gleiche Feststellungen wie beim Zweigelt, eine sehr gute Qualität. Mit den Niederschlägen und dem hartnäckigen Nebel ab dem 23. Oktober wurde besonders der Blaufränkische in Mitleidenschaft gezogen, und teilweise ab dem 24. Oktober von Botrytis befallen.

Merlot und Cabernet Sauvignon, jene Sorten, die am meisten dem nassen Wetter trotzen, wurden ab dem 27. Oktober geerntet, noch sehr gesund, mit schöner Reife und vielversprechender Qualität.

Im allgemeinen war es ein sehr spannendes Jahr, aber bei rechtzeitigem und strengen Ertragsreduzierungen kann man sehr vielversprechende Qualitäten mit großem Lagerpotenzial erwarten.

Florianigasse 11, 7312 Horitschon
T: +43-2610-42165, F: +43- 2610-42165 50
E: weingut@weninger.com, www.weninger.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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