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Weinhauptstadt Wien

23.06.2006

Bereits zum fünften Mal ging im imperialen Rahmen der Wiener Hofburg die biennal statt findende
VieVinum über die Bühne – für viele Weinfreunde die wahrscheinlich schönste Weinmesse der Welt.

Mit neuen Rekordzahlen beweist die VieVinum wieder einmal den Stellenwert des Weins in unserer Gesellschaft:
11.300 Besucher, 500 Weingüter, davon 400 aus Österreich und 500 internationale Fachbesucher lautet das beeindruckende Resumée der Veranstaltung.
Neben dem Messebesuch wurde für die internationalen Besucher aus Handel, Journalismus und Gastronomie von der ÖWM auch ein Reiseprogramm durch das Weinland Österreich organisiert.

Ganz Europa liebt Veltliner
Auf Einladung der VieVinum tagte auch die „Grand Jury Europeen“ zum zweiten Mal in Österreich. Erstmals stand für die dreißig ständigen Mitglieder das Thema Grüner Veltliner auf dem Programm, wodurch mit Sicherheit wieder weltweite Medienpräsenz für unsere Paraderebsorte entstehen wird.
Nach einer ganztägigen Verkostung standen die Sieger fest:
Das Ranking der 2003er wurde von Ott, jenes der 1999er von Malat angeführt. Zahlreiche der geführten Verkostungen des Rahmenprogramms waren restlos ausgebucht und überzeugten fast immer. Lediglich beim hochstilisierten Pinot Noir-Länderkampf Deutschland gegen Österreich schossen sich die Gastgeber ein Eigentor.
Oder war es Absicht, dass man so viele „Starspieler“ auf der Ersatzbank ließ? Im deutschen Team fehlten Größen wie Jakob Dujin aus Baden oder Werner Müller-Näkel von der Ahr. Das heimische Team verzichtete gar auf Namen wie Paul Achs, Iuris Stiegelmar, Claus Preisinger, Schloss Halbturn, Fritz Wieninger oder Werner Zull. Wirklich aussagekräftig ist so ein Vergleich dann natürlich nicht wirklich. Weltmeister war zu Gast Der deutsche Sommelierweltmeister von 1998 Markus Del Monego kommentierte für das Institute of Master of Wine eine Verkostung mit zwölf internationalen „Terroirweinen“, um den Einfluss verschiedener
geologischer und klimatischer Bedingungen auf den Wein zu demonstrieren. Bei unserem Gespräch berichtete Del Monego, dass für österreichische Weine in Deutschland nach wie vor „Luft nach oben“ gegeben sei, wenngleich der deutsche Wein im Augenblick einen imagemäßigen Höhenflug erlebt. Mehr von diesem hoch interessanten Interview in der kommenden Ausgabe der ÖGZ.

Für die Begeisterung der zahlreichen heimischen wie internationalen Gäste war jedoch nicht nur das ansprechende Niveau der VieVinum selbst entscheidend, sondern auch die Veranstaltungen in deren Umfeld. Am Samstag Abend lud die ÖWM ihre internationalen Gäste zur „Austrian Wine Party“ in den Kursalon Hübner. Und am Sonntag baten die vier WienWein-Winzer nach Messeschluss auf den Nussberg, wo wieder einmal gezeigt wurde, wie wunderschön die einzige Weinbaumetropole der Welt sein kann. Und das lag nicht nur am spektaklären Vollmondaufgang…

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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