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Wellness-Studie der Österreich Werbung

24.07.2006

Wellness- und Gesundheitstourismus ist nach wie vor ein touristischer Megatrend – und damit ein stetig wichtiger werdender Umsatzfaktor in der Bilanz der österreichischen Tourismuswirtschaft. Die Österreich Werbung hat darum den Gesundheits- und Wellness-Gast unter die Lupe genommen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Er ist ein anspruchsvoller, qualitätsorientierter Kunde mit hohem Wertschöpfungspotential.

Neueste Ergebnisse des Tourismus Monitor Austria (T-MONA), der Kur- und Wellness-Gäste im Sommer und Winter unter die Lupe nahm, zeichnen ein klares Bild: 15% aller im Sommer 2005 und Winter 2005/06 befragten Österreich-Gäste bezeichneten ihren Urlaub als Wellness-Urlaub. Der „typische“ Wellness-Gast ist zwischen 30 und 60 Jahren (76% der Befragten), kommt am häufigsten aus Deutschland (44%), dem Inland (29%) den Niederlanden (9%) oder der Schweiz (6%) und reist bevorzugt mit dem eigenen Partner (49%). 52% aller Wellness-Gäste sind Frauen, ebenso hoch ist der Anteil der Stammgäste in Österreichs Wohlfühl-Oasen.

Wellness in alpinen Lagen: Entspannung plus Aktivität
Der Wellness-Gast ist ein Individualtourist, der sich bei der Wahl seines Urlaubszieles von Mundpropaganda (24%) und dem Internet (23%) beraten lässt. Er verfügt über ein höheres Bildungsniveau als der durchschnittliche Österreich-Gast – und damit über ein höheres Netto-Einkommen. Mit EUR 145,-- in der Sommersaison und EUR 161,-- in der Wintersaison lässt er sich pro Kopf und Tag seinen Urlaub in Österreich deutlich mehr kosten als der Gästedurchschnitt.

Eine signifikante Teilmenge der befragten Wellness-Gäste sind die Alpin-Wellness-Urlauber, also all jene, die Erholung und Entspannung in höher gelegenen Regionen Österreichs suchen: Sie gehören zu einer sportlich sehr aktiven Gästeschicht und sind überdurchschnittlich häufig auch im Wellness-Urlaub sportlich aktiv. Im Sommer stehen bei ihnen insbesondere Wandern und überdurchschnittlich häufig Tennis am Programm, im Winter wird der Erholungs- und Entspannungsurlaub mit Ski fahren und überdurchschnittlich häufig Winterwandern verknüpft.

Geprüfte Qualität punktet bei deutschen Gästen
Wellness-Gäste sind anspruchsvolle Gäste: angefangen bei der Wahl ihrer Unterkunftsart – die 4- und 5-Stern-Hotellerie ist als Unterkunft deutlich überrepräsentiert – über das Angebot an sportlichen Aktivitäten am Urlaubsort bis hin zum Service in der Unterkunft.

Qualitäts-Gütezeichen spielen für potentielle Gäste aus Deutschland eine besondere Rolle bei der Wahl ihres Urlaubszieles. Neueste Ergebnisse der Deutschen Reiseanalyse, die Reiseplanung und Entscheidungsfindung potentieller Gäste aus dem wichtigsten Herkunftsmarkt des Österreich-Tourismus untersucht zeigen, dass Gütezeichen und –siegel hohe Wertschätzung genießen – und nicht selten den Ausschlag für einen Urlaub in Österreich geben: Knapp 40% der befragten Deutschen, die einen Urlaub in Österreich in Erwägung ziehen, empfingen ein Gütezeichen als „hilfreich“ bei der Beurteilung von Service und Ausstattung eines Betriebes. Für rund 15% ist ein Gütesiegel sogar „sehr wichtig“. Insbesondere Besserverdienende mit höherer Bildung sind bereit, für garantierte Qualitätsstandards mehr Geld für einen Urlaub in Österreich auszugeben.

„Gerade die auf Wohlbefinden und Gesundheit bedachten Gäste suchen Top-Qualität“, kommentiert ÖW-Geschäftsführer Dr. Arthur Oberascher, „also eine Kundengruppe, die für die ,best of’-Strategie der Österreich Werbung besonders ansprechbar ist.“ Ein Gast, der für geprüfte Qualität ganz besonders empfänglich ist – und dem Qualität auch etwas wert ist. Initiativen wie Best Health Austria und Alpine Wellness fügen sich mit ihrer geprüften Qualität perfekt in die „best of“-Strategie der Österreich Werbung ein.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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