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Weniger Übernachtungen, mehr Gäste

28.09.2005

Laut Statistik Austria wurden im August 2005 rund 16,7 Mio. Übernachtungen gemeldet; das bedeutet um 2,4% weniger Übernachtungen als im August 2004. Ausländische Gäste nächtigten um 2,9% weniger, auch inländische Gästenächtigungen waren rückläufig ( 1,2%). Die Anzahl der Gäste (Ankünfte) nahm im selben Zeitraum um 1,1% auf 3,5 Mio. ab, wobei diesbezüglich die ausländischen Gäste negativ, die inländischen Gäste positiv abschnitten ( 2,1% bzw. +1,3%). Die rückläufigen Nächtigungszahlen dürften auch auf den sonnenarmen und niederschlagsreichen August und das Ende des Monats einsetzende Hochwasser in Westösterreich zurückzuführen sein.

Unter den nächtigungsstärksten Herkunftsländern verlieren die Gästenächtigungen aus Deutschland (7,2 Mio.) 5,1%, ebenfalls jene aus den Niederlanden ( 6,4%), Frankreich ( 5,8%) und Belgien ( 2,8%). Gästenächtigungen aus dem Vereinigten Königreich (+3,5%) und der Schweiz (+6,0%) entwickelten sich positiv.
Nach Bundesländern wurde das höchste Nächtigungsplus in Wien (+5,1%) erzielt, gefolgt vom Burgenland mit +4,4%. Die verbleibenden Bundesländer mussten hingegen Nächtigungsrückgänge zwischen 0,8% in der Steiermark und 7,4% in Vorarlberg hinnehmen.

Während der bisherigen Sommersaison 2005 (Mai bis August 2005) wurden rund 44,9 Mio. Übernachtungen verzeichnet, das sind um 1,0% weniger Nächtigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum; die Ankünfte hingegen nahmen im selben Zeitraum um 0,9% auf 11,2 Mio. zu. Die Zahl der Nächtigungen von ausländischen Gästen nahm um 1,3% auf 31,5 Mio. ab, jene von inländischen Gästen blieb weitgehend unverändert (-0,2%).
Zwischen Mai und August 2005 nächtigten deutsche Gäste um 2,6% weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres, ebenso die Nächtigungen von Gästen aus weiteren nächtigungsstarken Herkunftsländern, wie den Niederlanden ( 4,6%), Belgien ( 1,6%), Frankreich ( 7,0%) bzw. von Gästen aus der Schweiz ( 1,9%) waren rückläufig.

Bei den relativen Nächtigungszuwächsen nach Bundesländern stand das Burgenland an erster Stelle (+5,3%), gefolgt von der Bundeshauptstadt Wien mit +3,0% und der Steiermark (+0,4%), während in den verbleibenden Bundesländern die Entwicklung in der bisherigen Sommersaison 2005 negativ verlief. Die Inländernächtigungen bilanzierten im Burgenland, Oberösterreich, der Steiermark und Wien positiv, die der ausländischen Gäste in Niederösterreich, Tirol und Wien.

Die ersten acht Monate des Kalenderjahres 2005 verliefen insgesamt positiv, wobei die Nächtigungen um 1,4% auf 93,2 Mio. Nächtigungen stiegen; die Ankünfte nahmen im selben Zeitraum um 2,2% zu. Nächtigungsrückgänge waren in Kärnten ( 2,4%), in Niederösterreich ( 1,0%), in Oberösterreich ( 0,1%) und in Vorarlberg ( 0,1%) zu beobachten. Die übrigen Bundesländer waren positiv, wobei die Zuwächse zwischen +1,1% in der Steiermark und +5,7% im Burgenland lagen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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