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Wer die Zukunft zum Kochen bringt

10.10.2007

Für Jahrzehnte war die Firma Rungis Express auch für Österreichs gehobene Gastronomie der Inbegriff vor allem für frische, für exklusive Lebensmittel. Nunmehr hat sich die deutsche Firma Rungis Express mit dem österreichischen Gastro-Lieferanten C+C Pfeiffer zusammengetan, um ein Premium-Sortiment für die österreichische Top-Gastronomie anzubieten.

Ein 15-köpfiges Team mit sieben Haubenköchen kümmert sich um Cook 2.0 Kunden, in den Abholmärkten von C+C Pfeiffer wurden eigene Cook-2.0-Kochstudios installiert

Unter dem Titel „Cook 2.0“ wurde während der vergangenen 18 Monate ein rund 1.000 Produkte starkes Sortiment entwickelt, das „alles enthält, was in der Spitzen­gastronomie von heute benötigt wird“, so das Versprechen von C+C Pfeiffer. Nach einer Testphase in Salzburg geht das Konzept nun in allen sechs C+C-Pfeiffer-Märkten in Vollbetrieb.

Zielgruppe von Cook 2.0 sind ca. 1.000 Betriebe aus der Spitzengastronomie und der 3- bis 5-Sterne-Hotellerie“, sagt C+C-Pfeiffer-Geschäftsführer Manfred Hayböck. Er schätzt das gesamte Einkaufsvolumen dieser Betriebe im „high end“-Bereich von Lebensmittelspezialitäten, wie sie im Cook-2.0-Sortiment zusammengestellt sind, auf ca. 50 Mio. €. Und zehn Millionen davon – oder 20 Prozent – möchte C+C Pfeiffer in seinen sechs Märkten bzw. im damit verbundenen Zustellservice bündeln. Dafür hat das Großhandelsunternehmen auch ordentlich in die Tasche gegriffen. Rund eine Million € wurde investiert, um Logistik und Qualitätssicherung auf das für die Premiumschiene nötige Niveau anzuheben. Zentrale Komponente ist freilich die Personalebene. Ganze 15 Mitarbeiter, darunter gleich sieben Haubenköche, werden sich ausschließlich um Cook 2.0 kümmern. Zudem wurden in den C+C-Pfeiffer-Märkten eigene Cook-2.0-Studios eingerichtet, in denen sich Kunden ein Bild vom neuen Sortiment machen können. Und dieses Warenangebot, das ganz besondere Stärken in den Bereichen Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch und Gefügel hat, soll noch weiter wachsen, auf rund 2.000 Artikel, wie die Geschäftsleitung ankündigt.

Anhand von Spezialitäten wie etwa dem handgeangelten Loup de Mer lässt sich das Premiumverständnis von Cook 2.0 darstellen: Der Wolfsbarsch wird in erster Linie in Frankreich in der Nähe der Insel d’Yeu, gegen­über von Noirmoutier geangelt. Dieser Fisch ist ein Raubfisch, dessen Fang sehr schwierig und aufwendig ist, da er nur bei lebendiger Beute anbeißt. Meistens werden als Köder kleine Krebse verwendet. Das Fleisch ist weiß, mager und fest, hervorragend im Geschmack, mit wenig Gräten. Man kann ihn von der Qualität nicht mit gezüchteten oder mit dem Netz gefangenen Loup de Mer vergleichen.

Oder die Ente Nantaise – eine gezüchtete Wildente aus Frankreich – die weniger Fett enthält als die normale Ente. Das Fleisch der Ente Nantaise hat einen leichten Wildgeschmack und ist besonders zart.
Fallbeispiel 3: Eigens für Cook 2.0 wurde eine spezielle Form der Weidemast zur Zucht von Weidemastgänsen entwickelt.
Neben internationalen Spezialitäten konzentriert sich das Premium-Konzept auch sehr auf österreichische regionale Spezialitäten, die das Programm sukzessive bereichern sollen.
Und schließlich will Cook 2.0 nicht nur für Spitzenprodukte, sondern auch für Spitzenservice stehen. Permanent nah am Kunden und mit ihm in Dialog zu sein, hat oberste Priorität.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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