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Werden Sie Spiele der Fußball-WM in Ihrem Lokal übertragen?

20.05.2010

Horst Asanger, 1516 Brewing Company, Wien:Wir werden alle Spiele der WM auf Sky in HD-Qualität zeigen.

Horst Asanger, 1516 Brewing Company, Wien

Normalerweise läuft bei uns Sport auf mehreren Screens leise im Hintergrund, aber eine Fußball-WM ist schon etwas Besonderes und findet ja nur alle vier Jahre statt. Wir werden also alle Spiele mit Ton übertragen. Ein eigenes kulinarisches WM-Angebot haben wir eigentlich nicht geplant, obwohl Straußenburger schon eine spannende Geschichte ist. Vielleicht machen wir etwas zu den Finalspielen, aber das kommt natürlich darauf an, wer dort spielen wird.


Berndt Querfeld, Café Landtmann, Wien

Noch warten wir auf die Erlaubnis, seitens der Stadt, TV-Geräte während der Fußball-WM im Schani­garten aufstellen zu dürfen. Ich sehe den TV-Service als Kundendienst. Die TV-Rechte für die Übertragung im öffentlichen Raum sind geregelt. Es gibt sicher viele Touristen, die sich das eine oder andere gute Match wo Italien, Deutschland oder die Schweiz spielen, anschauen werden – und dazu das eine oder andere Bier trinken. Wir werden sicher keine afrikanischen Spezialitäten anbieten, weil die WM ist kulturell für uns einfach zu weit weg.

Wolfgang Reichl, WinZig, Wien

Nein, ich werde die Fußball-WM nicht übertragen. Ich hab’ das schon bei der EM so gehandhabt und bin eigentlich gut damit gefahren. Ich habe zu 80 Prozent Stammgäste in meinem Lokal, und die fragen nicht danach. Im Gegenteil, bei meinem kleinen Lokal würde ich wahrscheinlich die Hälfte meiner Gäste damit vergrämen. Bei uns herrscht daher „fußballfreie Zone“. Natürlich werden mir bei Schlüsselspielen einige Gäste abhanden kommen. Wie viele das letztlich sind, kann man schwer abschätzen.

Karl Schiffner, Biergasthaus Schiffner, Aigen/Schlägl

Ja, wir werden so wie bei der EM auch diesmal wieder eine Leinwand aufstellen und die Spiele live übertragen. Speziell für die WM werde ich auch ein eigenes Bier ausschenken – das „Fan Lager“. Dieses helle Bier wurde in der Stiftsbrauerei Schlägl gebraut, ist hopfenbetont und süffig, hat aber unter 12 Grad Stammwürze und nur 4,8 Prozent Alkohol, ist also auch noch etwas für die zweite Halbzeit. Das Besondere sind dabei die Flaschenetiketten, die nach den Dressen der 32 Teilnehmerländer designt sind.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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