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Wettbewerb der Gastlichkeit

25.04.2008

Der Bundeslehrlingswettbewerb für Tourismusberufe zählt zu den Top-Ereignissen der Nachwuchsausbildung in der Tourismusbranche. An insgesamt fünf Wettbewerbstagen traten die Besten der Besten der drei Lehrberufe Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau sowie Hotel- und Gastgewerbeassistent/in aus den neun Bundesländern gegeneinander an.

WKS-Präsident Julius Schmalz gratulierte den steirischen Gastronomie-Lehrlingen zum Gesamtsieg beim 44. Bundeslehrlingswettbewerb für Tourismusberufe

„Ich wollte schon immer zum Bundeslehrlingswettbewerb und ging auch hoch motiviert in den Landeslehrlingswettbewerb, denn der Sieg bedeutet das Sprungbrett in den Hauptbewerb. Gemeinsam mit drei anderen Tiroler Lehrlingen aus anderen Betrieben sind wir für den Service am Tisch zuständig.

Zu unseren Aufgaben gehört nicht nur, den Gast zu platzieren, sondern auch seinen Fisch zu filetieren und ihm einen perfekten Weinservice zu bieten. Im Betrieb selbst habe ich mir Tipps von unserem Küchenchef geholt und durfte mir die Flambier-Utensilien zum Üben mit nach Hause nehmen. Nach der Lehre möchte ich noch Käse- und Weinseminare besuchen und anschließend in einem österreichischen Top-Restaurant anheuern“, erklärt Jasmina Plamauer, Lehrling im Hotel Schwarzer Adler in Innsbruck.
Zu dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 117 Lehrlinge angemeldet. Die Bewertung der Wettbewerbsaufgaben erfolgt nach dem Standard der internationalen Berufsolympiade. Dass es beim friedlichen Wettstreit rund um Kulinarik, Dienstleistung und Gastlichkeit mit rechten Dingen zuging, dafür sorgten rund 30 Juroren. „Sehen Sie in der Jury nicht nur die strengen Juroren, sondern sie sind auch da, Sie durch den Wettbewerb zu führen“, betonte Wettbewerbsleiter und Bundesausbildungsexperte Maximilian Nöhammer anlässlich der Präsentation der Jury.
Im Gespräch mit der ÖGZ betont Nöhammer, dass die Leistungen der jungen Damen und Herren von Jahr zu Jahr besser werden. Sie bereiten sich in ihren Betrieben gewissenhaft auf diesen Wettbewerb vor.
Den 44. Bundeslehrlingswettbewerb gewann die Steiermark klar mit fast 20 Punkten Vorsprung. Wesentlich knapper ging es beim Kampf um Platz zwei und drei zu. Hier entschieden schon Zehntelpunkte. Kärnten konnte sich mit 810,648 Punkten knapp vor Salzburg platzieren. Die Salzburger Lehrlinge erkämpften 809,089 Punkte.

Tourismus mit Weltruhm
Die Siegerehrung fand im würdigen Ambiente des Carabinierisaals der Salzburger Residenz mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft statt.
LH Gabi Burgstaller betonte den hohen Stellenwert der österreichischen Tourismuswirtschaft, der viel zum Weltruhm unseres Landes beiträgt. Tourismusreferent Dr. Wilfried Haslauer gratulierte der Jugend zu den hervorragenden Leistungen und unterstrich vor allem die Arbeitsplatzsicherheit der Tourismusbranche.

„Um unseren Nachwuchs in der Tourismusbranche mache ich mir keine Sorgen, auch wenn es die meisten nach ihrer Lehre ins Ausland zieht. Machen Sie Karriere im Ausland, um dann – mit viel Erfahrung gewappnet – in der Heimat die sprichwörtliche österreichische Gastlichkeit weiterzuentwickeln und zu neuen Höhen zu führen.“


44. Bundeslehrlingswettbewerb für Tourismusberufe Die Steiermark gewann klar mit fast 20 Punkten vorsprung.
1. Platz: Steiermark
2. Platz: Kärnten
3. Platz: Salzburg
4. Platz: Tirol
5. Platz: Wien
6. Platz: Burgenland
7. Platz: Oberösterreich
8. Platz: Niederösterreich
9. Platz: Vorarlberg

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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