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Martin Ho, Stefan Ratzenberger, Armin Oswald, Stefan Weiss.

Wie bereitet sich die Nachtgastronomie auf den Sommer vor?

17.06.2021

Wir haben nachgefragt bei Martin Ho, Stefan Ratzenberger, Armin Oswald, Stefan Weiss.

Martin Ho, DOTS Group, Wien
Gemeinsam mit Kunstschaffenden, unserem Team und Gästen haben wir diesen Öffnungsschritt sehnlich und bestens vorbereitet erwartet. Die Clubs „Pratersauna“ und „Vieipee“ sind bis ins kleinste Detail auf die Öffnung vorbereitet und verfügen über großzügige Freiflächen. Damit bieten wir optimale Voraussetzungen, um sicher und verantwortungsvoll zu feiern und die Clubkultur wieder aufleben zu lassen. Die Öffnungsschritte bedeuten für uns einen großen Schritt zurück in die wirtschaftliche Normalität. Unsere Teams sind perfekt auf das Wiedersehen mit unseren Gästen vorbereitet.

Stefan Ratzenberger, VÖNG – Verband Österreichischer Nachtgastronomen 
Momentan haben nur 15 bis 20 Prozent der Nachtlokale geöffnet, das sind meist kleinere Betriebe. Für größere Betriebe zahlt es sich nicht aus, aufzusperren. Eine Diskothek oder ein Club benötigen mindestens drei Wochen Vorbereitung, um zu öffnen. Es braucht Planungssicherheit und eine Perspektive. Die Sperrstunde allein macht es nicht aus. Konsumation am Tisch und Bewegung mit Maske funktioniert in der Nachtgastronomie nicht. Die Einhaltung der 3-G-Regeln ist aber kein Problem, es gibt Türsteher, die das kontrollieren können. Wir hoffen auf einen baldigen Fahrplan zur Öffnung hin.

Armin Oswald, Kremser Altstadtlokale, Krems an der Donau
Von unseren vier Lokalen ist nur der Q-Stall ein Nachtclub, alle anderen sind Bars oder Cocktailbars. Geöffnet ist nur die XO Bar & Lounge, bei den anderen Lokalen – dem Quba, dem XO und dem Q-Stall – zahlt es sich wirtschaftlich nicht aus zu öffnen, vor allem nicht im Sommer. Die Gäste brauchen die „schwarze Luft“ und kommen üblicherweise erst um 22 Uhr. Ich hoffe, dass mit 1. Juli die Sperrstunde fällt und das Tanz- und Barverbot ebenso. Meinen Nachtclub und die beiden anderen Lokale sperre ich erst auf, wenn es wieder möglich ist, an der Bar zu sitzen und zu tanzen.

Stefan Weiss,Cafe BarRock, St. Pölten  
Bei uns läuft es ganz gut. Mit dem Zwei-Meter-Abstand war es zwar ein bisschen schwierig, aber jetzt mit nur einem Meter ist es einfacher. Im Innenraum haben wir sowieso recht viele Tische, und die Barplätze haben wir ebenfalls durch Tischplätze ersetzt. Unser Glück ist, dass wir einen großen Gastgarten haben und schon ab 16.30 Uhr öffnen. Drinnen ist bei sommerlichen Temperaturen um diese Zeit sowieso nicht viel los. Die Einhaltung der 3-G-Regeln ist bei uns kein Problem. Wir haben viele Stammgäste, von denen schon ein Großteil geimpft ist. Auch die Registrierung per QR-Code läuft bestens. 

Autor/in:
ute.fuith
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