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Gewisse Arbeiten in der Küche fallen durch den Einsatz von Convenience weg. Das spart Zeit und Personal.

Wie cool ist Convenience?

17.06.2021

Der neue Wedl Food Report zeigt: Stellenwert und Einsatz von qualitativ hochwertigen Convenience-Produkten hat in der heimischen Gastronomie und Hotellerie zugenommen.

Präsentiert wurde nicht nur der Wedl Food-Report 2021, Marc Niebling (li) zeigte als Vertreter der Firma Sander High Convenience-Produkte. Rechts: Lorenz Wedl, Sprecher & Teil der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl.

Ein Gastronomiepartner wie das Handelshaus Wedl muss ständig an seinem Sortiment arbeiten. Denn Warengruppen werden ein-, und sie werden auch wieder ausgelistet, etwa dann, wenn sich Trends ändern.

Nehmen wir zum Beispiel den Bereich "Convenience": Hierbei handelt es sich um einen stark wachsenden Bereich, die Zeiten ändern sich und Küchenpersonal ist immer schwerer zu finden. Da macht es natürlich Sinn, einen Blick auf Convenience zu werfen.

Das hat das Handelshaus getan und seinen jährlichen Food Report diesem Thema gewidmet. 

Convenience ist nicht Convenience

Convenience weckt bei Gästen oftmals falsche Assoziationen. Denn die meisten denken hierbei erst einmal ausschließlich an Fertiggerichte oder Tiefkühlprodukte. Für die heimischen Gastwirte ist Convenience aber mehr und heute praktisch nicht mehr aus der Küche wegzudenken. Conve­nience erleichtert eine vorausschauende und ressourcenschonende Planung, und Convenience ist nicht gleich Convenience.

Ob geschälte Kartoffel, Gewürzmischung oder das bereits zerlegte Gulaschfleisch: 43 % der Befragten greifen gelegentlich bis regelmäßig auf Convenience-Produkte zurück. Dabei dienen sie in der Hälfte der Betriebe als Basis für ein Gericht oder werden nach der vorgegebenen Zubereitungsart noch zusätzlich verfeinert. Zubereitet und direkt serviert werden Convenience-Produkte hingegen häufiger in einfachen Betrieben (34 %) als in gehobenen (20 %).

"Küchenfertig" ist top

Über alle Warengruppen hinweg ist der Bearbeitungsgrad „küchenfertig“, also zugeputzt oder zerlegt, mit Abstand am relevantesten. Insbesondere bei Obst und Gemüse sowie bei Desserts und Süßwaren spielt diese Art der Verarbeitung für gehobene Betriebe eine größere Rolle. „Dies spiegelt sich auch in unserem Sortiment wider. Vom geschnittenen Weißkraut über Kürbiswürfel bis hin zu geschälten ­Apfelringen finden unsere Kunden Lebensmittel, die sie sofort in die Pfanne geben oder mit wenigen Handgriffen servieren können“, bestätigt Lorenz Wedl, Sprecher und Teil der Geschäftsführung des Handelshauses Wedl.

Von früh bis spät

Beim Frühstück nutzen 22 % der heimischen Gastro-Betriebe regelmäßig verarbeitete Lebensmittel. 29 % greifen mittags gelegentlich auf Convenience-Produkte zurück, beim Abendessen sind es 33 %. Die häufigsten Gründe für die Verwendung von Convenience-Produkten sind Haltbarkeit (72 %) und Zeitersparnis (71 %) gefolgt von gleichbleibender Qualität (62 %), Arbeitskräftemangel (58 %), Kosten (41 %) und Nachhaltigkeit (38 %). Das beste Beispiel dafür: der Wedl-Obstsalat, das meistnachgefragte Convenience-Produkt des Handelshauses. „Fehlendes Personal setzt das bestehende Küchenteam enorm unter Druck. Umso besser, wenn zeitlich aufwändige Aufgaben übersprungen werden können und die Lebensmittel bereits geschält und geschnitten sind“, sagt Lorenz Wedl bei der Präsentation des Food Reports 2021 in Wien. 

Aber: Für viele ist Convenience in der Gastro immer noch ein Tabu­thema. Vor allem Verpackungsmüll (80 %) und Zusatzstoffe (77 %) betrachten die befragten Betriebe kritisch. Auch den schlechten Ruf von verarbeiteten Lebensmitteln sehen 44 % als nachteilig. Spontan gefragt gibt jedoch ein Drittel der Befragten an, dass Convenience-Produkte gut von den Gästen akzeptiert werden.

 

 

Autor/in:
Alexander Grübling
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