Direkt zum Inhalt

Wie gut waren die Osterferien dieses Jahr gebucht?

08.04.2010

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Osterwoche wieder einmal sehr gut gebucht waren und auch die Gastronomie spricht von guten Geschäften.

Dr. Peter Paul Frömmel, WKOÖ

Schifahren war heuer nicht mehr so gefragt, die Buchungen sind ein bisschen zurückgegangen. Aufgrund des schönen Wetters am Karsamstag und Ostersonntag durfte sich die Gastronomie über viele Tagesausflugsgäste freuen. Spät buchen liegt weiterhin im Trend. Der Gast wartet bis zur letzten Minute und macht seine Buchung immer mehr vom Wetter abhängig. Ebenfalls gut besucht waren die Thermen mit Hotels.

 

Alexander Hysek, Arcotel Marketing

Die Osterfeiertage waren in unseren Stadthotels erstaunlich gut gebucht. Die Bilanz zeigt, dass die Osterferien gerne für Städtetripps genutzt werden. Durchschnittlich blieb der Gast zwei bis drei Nächte. Wir können seit Jahresbeginn einen leichten Aufwärtstrend bei den Buchungen wieder erkennen. Gebucht wird dem allgemeinen Trend entsprechend, äußerst kurzfristig und dann über das Internet beziehungsweise über unsere eigene Website.

 

 

Thomas Reisenzahn, ÖHV

Die ÖHV-Betriebe waren insgesamt zufrieden, in Vorarlberg etwa lief es während der Karwoche recht gut, danach eher mau. Die Auslastung in Wien war ok. Die Häuser in Tirol waren nicht voll gebucht und aufgrund der Wetterlage gab es leider auch keine Nachbuchungen. Und in Salzburg waren die Quartiere zwar auch nicht restlos überfüllt, insgesamt war man aber zufrieden, was die Anzahl der Nächtigungen betrifft. Nicht ganz happy waren die Hoteliers leider - aber das ist ein österreichweiter Trend - bei den erzielten Preisen.

 

Claudia Wittmann, Hilton Hotels

Wir waren in unseren Wiener Betrieben, im Hilton am Stadtpark, im Plaza und im Vienna Danube, dieses Jahr sehr zufrieden. Alle drei waren die ganze Karwoche über beinahe ausgebucht. Das war besser als 2009. Auffallend war dabei die hohe Rate an Individualreisenden, die heuer deutlich über den Gruppenreisenden gelegen ist. Bei den Herkunftsmärkten hat sich nicht sehr viel verändert: Deutschland ist noch immer der wichtigste Herkunftsmarkt. Leider hat Italien in den letzten Jahren ein wenig nachgelassen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Hinter jeder Zimmertür eine neue Inszenierung: Liquid Market im Andaz.
Gastronomie
21.07.2020

Die Bars und die Hotels hat der „Lockdown“ am heftigsten getroffen. Nun ermöglicht es ausgerechnet die Intimität der Hotelzimmer, dass Wiens Cocktail-Festival mit 3.600 Besuchern heuer doch ...

Darauf ein Zwickl des Ottakringer Wiener Originals: Tobias Frank, GF und 1. Braumeister, Vorstandssprecher Alfred Hudler und Gastro-Obmann Peter Dobcak.
Szene
03.07.2020

Noch bis 4. September: Coronabedingt gibt es heuer im Sommer als Alternative zu den Braukultur-Wochen das Ottakringer Bierfest. 

Allein in Tirol sind 30.000 Arbeitnehmer aus dem Bereich Beherbergung und Gastronomie arbeitslos gemeldet bzw. in Schulungen. Es ist fraglich, ob alle wieder in ihre Berufe zurückkehren werden.
Tourismus
02.07.2020

In Hotellerie und Gastronomie gibt es um 110 Prozent mehr Arbeitslose und Schulungsteilnehmer als im Juni 2019. Die Arbeitslosenzahlen in Tirol haben sich mehr als verdoppelt.

35 Jahre in Wien: Vienna Marriott Hotel an der Ringstraße.
Hotellerie
30.06.2020

Das Hotel am Ring feierte im Rahmen des „Legendary Brunch“ sein 35-jähriges Bestehen.

Das Zillertal hat eine neue Attraktion: Das BrauKunstHaus von Zillertal Bier eröffnet Mitte Juli.
Bier
29.06.2020

Das Zillertal ist um eine Attraktion reicher: Mitte Juli öffnet das BrauKunstHaus von Zillertal Bier seine Pforten.

Werbung