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Wie viel Convenience verwenden Sie?

15.04.2010

Es ist immer eine Frage, was versteht man unter Convenience? Suppeneinlagen wie Grießnockerln oder Leberknödel, im Bereich der Nachspeisen Marillen- und Topfenknödel, Mohr im Hemd und diverse Strudel

Maria Trinkl, Gasthof zum Waldviertler Sepp, Schrems

Die machen wir selbst und greifen hier auf keine Fertigprodukte zurück. Was wir zukaufen, sind Pommes frites. Die Zubereitung hat sich hier in den letzten Jahren vereinfacht und verkürzt, und was durchaus positiv zu bemerken ist, dass sich bei diesem Produkt die Qualität der Erdäpfel verbessert hat.

 

Josef Steffner, Mesnerhaus, Mauterndorf

Ich bin der Feind aller Convenienceprodukte. Wir machen alles selber. Ich brauche keine tiefgekühlten Erbsen. Ich kaufe das Obst und Gemüse marktfrisch und saisongerecht ein. Wenn es keine Erbsen am Markt gibt, dann wird man sie auch bei uns nicht auf der Speisekarte finden. Wenn man Wurstwaren als Convenienceprodukt bezeichnen kann, dann ist das eines der wenigen fertigen Produkte, die wir zukaufen. Wir kaufen nur biozertifizierte Wurst. Der Strudelteig steht auch auf meinem Einkaufszettel, den ziehe ich nicht selbst.

 

 

Martin Lackner, Seegasthof Lackner, Mondsee

Wir verwenden überhaupt keine Convenienceprodukte. Wir haben eine Küchenlinie, die sich von anderen unterscheiden soll und daher passen Fertiggerichte überhaupt nicht in unser Konzept. Wir erzeugen alles selbst, nur so weiß ich, was in den Produkten enthalten ist. Massenware aus dem Packerl entspricht nicht unserer Küchenlinie. Sogar unsere Teigwaren sind hausgemacht. Ich kaufe die Lebensmittel in der Region ein. Ja, die Pommes frites kaufe ich zu, aber nur bei dieser Beilage weiche ich von meinem Konzept „selbst gemacht“ ab.

 

Hannes Girrer, Brauhaus, Mariazell

Als Genuss-Wirt garantieren wir, dass wir nur saisonale und frische Produkte verarbeiten. Wir verwenden nur ganz wenige Convenienceprodukte, wir kaufen nicht einmal die fertigen Strudel – ab und zu den fertigen Strudelteig. Saucen, Terrinen und Pasteten sind ebenso hausgemacht wie das Brot. Wir haben uns auch von der Zubereitung von tiefgekühlten Fischen verabschiedet und greifen ausschließlich auf fangfrischen Fisch, wie den Mariazeller Wildsaibling, zurück.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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