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Prof. Dr. Karl Wöber, Rektor der MODUL University Vienna und Projektleiter des renommierten touristischen Marketing-Informationssystems TourMIS.

Wien europaweit im Spitzenfeld

21.03.2012

Wien. Die Analyse der MODUL University Vienna belegt, dass Wien bei den internationalen Nächtigungen europaweit den sechsten Platz belegt. Verglichen wurde die touristische Nachfrageentwicklung von insgesamt 57 europäischen Städten.

Mitte März, anlässlich der diesjährigen Internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB), präsentierte das Forschungsteam der MODUL University Vienna gemeinsam mit European Cities Marketing, dem führenden Netzwerk von Städtetourismusorganisationen und Kongressbüros, die touristische Nachfrageentwicklung in Europas Städten des Jahres 2011. Basierend auf einer Analyse von 57 europäischen Städten, darunter die beliebtesten Städtetourismusdestinationen, ist Wien, wie bereits im Vorjahr, im Spitzenfeld vertreten und belegt bei den internationalen Nächtigungen den beachtlichen 6. Platz, direkt vor Berlin.

 

Beeindruckende Zuwachsraten

London, Paris und Rom sind die beliebtesten Städtetourismusdestinationen in Europa, diese Städte weisen Nächtigungen jenseits der 15 Millionen Grenze auf.  Barcelona und Madrid hingegen konnten 2011 mit Steigerungen von 15  bzw. 11 Prozent den höchsten Nächtigungszuwachs unter den Top 10 Städten in Europa erzielen. Wien erzielt mit 8,2 Prozent Wachstum einen absoluten Spitzenwert -  konkret wurden im Jahr 2011 12,2 Millionen Nächtigungen erzielt. Prof. Dr. Karl Wöber, Projektleiter und Rektor der MODUL University Vienna, kommentiert dieses Ergebnis mit den Worten: "Die Gesamtperformance des europäischen Städtetourismus beweist mit Nachdruck, dass dieses Segment die treibende Kraft im europäischen Tourismus ist. Anhand der Nächtigungsergebnisse für 2011 erkennt man, dass viele Städte, trotz anhaltend schwieriger volkswirtschaftlicher Entwicklungen, im letzten Jahr Rekordwerte und beeindruckende Zuwachsraten erreichen konnten. Wien liegt mit dem letztjährigen Ergebnis nicht nur was die absoluten Zahlen, sondern auch was die Zuwachsrate betrifft unter den besten Tourismusstädten Europas."

 

Intensive Werbung in Fernmärkten

"Die breite Streuung der Herkunftsländer trägt zum Wachstum, aber auch zur relativen Krisensicherheit des Städtetourismus bei", so Norbert Kettner, Geschäftsführer von WienTourismus. "In den Städten ist der Nationen-Mix schon grundsätzlich ein größerer - in Wien kommt beispielsweise jeder vierte Gast von außerhalb Europas, während über zwei Drittel der Österreich-Urlauber nur aus drei Ländern - Österreich, Deutschland und der Schweiz - kommen. Die Wiener Strategie, nicht nur auf Nahmärkten zu werben, sondern mit derselben Intensität auch auf den Fernmärkten Nachfrage zu generieren, geht auf und kann auch als europaweites Rezept funktionieren."

 

 

Bei russischen Gästen sehr beliebt

Ein Blick auf die wichtigsten Herkunftsmärkte für den Städtetourismus in Wien zeigt, dass nicht nur im traditionellen und wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland Zuwächse verzeichnen wurden, sondern besonders vom dem aktuell  stark expandierenden russischen Markt profitiert wurde.  Unter den 57 führenden Tourismusstädten Europas ist Wien die zweitbeliebteste Destination bei den russischen Gästen, nur Prag hat noch mehr Gäste aus Russland als Wien.  Die weiteren Top-Herkunftsmärkte neben Deutschland und Russland sind Italien, USA und Spanien.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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