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Wien-Tourismus: Rekordergebnis im 1.Halbjahr 04

21.07.2004

"Noch nie besuchten so viele Touristen die Stadt
Wien, wie in der ersten Jahreshälfte 2004. Mit fast 3,8 Millionen
Nächtigungen im Zeitraum von Jänner bis Juni 2004 hat die
Wien-Tourismus ein Rekordergebnis eingefahren. Verglichen mit dem
Halbjahresergebnis 2003 bedeutet das eine Steigerung von 10,6 %,
wobei die größten Zuwächse bei den Touristen aus Japan, den USA und
Spanien zu verzeichnen waren", erklärte Finanz- und
Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder beim
Bürgermeister-Mediengespräch am Dienstag. Rieder präsentierte die
erfolgreiche Halbjahresbilanz gemeinsam mit Tourismusdirektor Mag.
Karl Seitlinger.

"Der stärkste Monat war der Juni mit einem Nächtigungsplus von
16,9 %. Auch alle anderen Monate im ersten Halbjahr haben für den
Wien-Tourismus Rekordwerte gebracht. Damit verbunden ist auch eine
gewaltige Steigerung beim Umsatz der Hotellerie. Der bisher
ausgewertete Nächtigungsumsatz (Jänner bis Mai) liegt mit 117,7
Millionen Euro bereits um 12,4 % über dem Vorjahresergebnis", so
Rieder weiter.

Rieder und Seitlinger präsentierten bei der Medienkonferenz auch
die Marketing Schwerpunkte für die zweite Jahreshälfte 2004. Das
Budget dafür wird um 500.000 Euro auf insgesamt 6 Millionen Euro
erhöht, um den positiven Trend für die Tourismusstadt Wien voll
auszunützen und vor allem die klassische Werbung in den Nahmärkten zu
verstärken. Geplant ist auch eine Kampagne, die Wien als Weinstadt in
den Mittelpunkt stellt. Weiters wird am 19. Oktober die mittlerweile
bereits zweite Wiener Tourismus Konferenz stattfinden, bei der
Experten aus Tourismus, Politik, Wirtschaft und Kultur erörtern, wie
sich die EU-Erweiterung auf den Tourismus in Zentraleuropa und auf
jenen in Wien speziell auswirkt.

Von Jänner bis Juni 2004 stiegen die Nächtigungen aus allen
Hauptherkunftsländern des Wien-Tourismus ausgenommen Italien (- 5 %)
und die GUS (- 7 %), wobei die Überseemärkte USA (+ 25 %) und Japan
(+ 49 %) sowie Spanien (+ 25 %) besonders stark zulegten.

Im zweistelligen Bereich bewegten sich auch die Zuwächse aus
Großbritannien (+ 15 %), der Schweiz (+ 15 %) und Frankreich (+ 18
%), und aus den beiden stärksten Märkten, Deutschland und Österreich,
gab es Steigerungen um 7% bzw. 4 %.

Bemerkenswert ist auch der Trend zum Qualitätstourismus. Die
Luxushotellerie hat nicht nur umsatzmäßig am meisten profitiert,
sondern hat auch die Auslastung deutlich steigern können, obwohl in
dieser Hotelkategorie jetzt rund 1.600 Betten mehr zur Verfügung
stehen als im Juni des Vorjahres.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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