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Wintergäste sind sehr zufrieden mit Tirol

16.12.2005

Tirols Touristiker können mit Zuversicht in die Wintersaison 2005/06 blicken: Die Buchungslage
in sämtlichen Wintersportregionen Tirols ist positiv, die Stimmung bei den internationalen
Reiseveranstaltern ebenfalls, und die aktuelle Gästebefragung (T-Mona-Studie) belegt: Tirol ist
Österreichs Top-Wintersportland mit dem größten Stammgästeanteil und der höchsten
Urlaubszufriedenheit im Bundesländervergleich.
Seit Ende der Neunziger Jahre zeigt die Entwicklungskurve der Tiroler Wintersaisonen kontinuierlich nach oben – in den letzten zehn Jahren konnten bei den Nächtigungen Steigerungen von 17 % und bei den Ankünften gar um 27 % registriert werden. In der Wintersaison 2004/05 wurden in Tirol erstmals in der Tourismusgeschichte Nächtigungen jenseits der 25 Millionen Grenze gezählt – konkret konnten 25.028.966 Nächtigungen registriert werden, ein Zuwachs von 1,5% im Vergleich zur Wintersaison 2003/2004. Was aber noch erfreulicher ist: auch die Umsätze konnten laut Tiroler Tourismusbarometer um 6,1 % gesteigert werden.
Tirols Touristiker haben auch für die Wintersaison 2005/06 wieder kräftig investiert, allein die
Seilbahnwirtschaft hat für die Qualitätssteigerung und Komfortverbesserung in den Skigebieten 235 Mio
Euro aufgewendet. Geld, das offensichtlich gut investiert ist: „Tirol ist nach wie vor das beliebteste
Wintersportland im Alpenraum. Diese Position hätten wir ohne das große Engagement der Tiroler Touristiker
nie erreicht, geschweige denn, dass wir sie im ständig steigenden Wettbewerb der Destinationen halten
hätten können“ würdigt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, die Leistungen der
Branche.

Tirol führt im Österreich-Vergleich
Rund 2/3 aller Wintergäste besuchen Tirol regelmäßig und sind
mit ihrem Urlaubsaufenthalt im Herz der Alpen auch sehr zufrieden. Mit 63% liegt der Anteil an sehr
zufriedenen Winterurlaubern auch über dem Wert von Restösterreich, der mit 59% ausgewiesen wird.
Auch bei den Wiederbesuchsabsichten führt Tirol das Österreichweite Ranking an: 60% der Befragten
kommen „sehr sicher“ in den nächsten 2 bis 3 Jahren wieder, während Österreichweit der
Durchschnittswert bei 55% liegt. Im Bundesländervergleich werden Tirol auch Top Imagewerte Seite 2
zugeschrieben, 98% Zustimmung werden bei den Begriffen „gastfreundlich“ und „sympathisch“ erzielt.
Zudem punktet Tirol bei den Merkmalen „genussvoll“, „kultiviert“, „qualitativ hochwertig“,
„erlebnisreich“, „charmant“ und „gesund“.
Immer spontanere Urlaubsbuchung, hoher Anteil beim Direkt-Vertrieb. Seriöse Prognosen über den
Verlauf einer Wintersaison werden dennoch immer schwieriger: laut T-Mona-Studie entscheidet 1/3 der
Urlauber den Urlaubsort erst im Monat vor Abreise, wobei Kinder die Urlaubsdestination entscheidend
mitbestimmen. 7 von 10 Tirol Gästen buchen dabei die Unterkunft direkt beim Vermieter, 1/3 der
Direktbuchungen erfolgt schon per E-Mail bzw. Internet.
Der Tiroler Wintergast ist jünger. Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren ist der Wintergast
deutlich jünger als im Sommer (45 Jahre). Er weist einen hohen Bildungsstand auf, 70% haben Matura
oder einen Universitäts- bzw. Hochschulabschluss. Das Reiseverhalten lässt sich auch unter
soziologischen Gesichtpunkten klar beschreiben: den größten Anteil machen Paare aus (50 % der Gäste
verreisen paarweise oder paarweise mit Freunden), ein Viertel der Gäste reist mit Kindern, 19% mit
Freunden und der Rest entweder in einer organisierten Gruppe oder alleine.
Die Skifahrer dominieren. Auch beim Blick auf die verschiedenen Urlaubstypen ergibt sich eine klare
Gewichtung: 40% sind unterhaltungsorientierte Skifahrer, 17% vielseitige Winterurlauber, 17% Genuss-
Skifahrer, 7% Aktive Skifahrer, 7% Wellness-Urlauber, 6% Erholungs-Urlauber, 6% Entdecker & Genießer.
Damit steht das Skifahren nach wie vor ganz oben auf der Liste der Lieblings-Freizeitaktivitäten, doch
der Trend zum multioptionalen Konsumenten ist ungebrochen: der Gast möchte sich nicht mehr
zwischen „entweder – oder“ entscheiden, sondern es gilt das Motto „sowohl als auch“ – gestern
Wellness, heute Skifahren, morgen Winterwandern, übermorgen Langlaufen ... Besonders auffällig ist,
dass die sogenannten „sanften“ Winterangebote wie Winterwandern und Nordic Fitness einen immer
höheren Stellenwert einnehmen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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