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Winterzeit ist Bockbierzeit

10.12.2013

Da passt es ganz gut, dass sich neun österreichische Privatbrauereien als „CulturBrauer“ zusammengetan haben, um ihre Bockbierspezialitäten gemeinsam zu vermarkten.

Als ihr praktisch-quadratischer Kartonwürfel bei uns in der Redaktion anlandete (man kann ihn als Endverbraucher bei Billa kaufen, verschiedene Gastronomen bieten diese Bockbierspezialitäten flaschenweise an), dachten wir uns: Das schauen wir – das heißt die Redaktionen von ÖGZ und Handelszeitung - uns mal genauer an.

 

Also luden wir als externen Experten und „Schiedsrichter“ den Countrymanger von SABMiller (u.a. Pilsner Urquell) Wolfgang Hinterdobler zu uns in die Redaktion und verkosteten „blind“ diese neun Biere. Schnell stellte sich heraus, dass man nicht wirklich alle miteinander vergleichen kann, weil es teilweise ganz unterschiedliche Bockbiertypen waren. Interessant haben sie alle geschmeckt (und gerochen!) – auch wenn am Ende nicht alle gleich gut abgeschnitten haben. Und den Zillertaler Weißbierbock mussten wir außer Konkurrenz laufen lassen: obergärig und untergärig kann man endgültig nicht mehr miteinander vergleichen.

Sieger: Mohren - Bockbier
Wir testeten schulbuchmäßig nach Aussehen, Trübung, Schaum, Geruch, Geschmack, Vollmundigkeit, Rezenz, Bittere. In jeder dieser Rubriken gab es 0 bis 5 Punkte. Ergibt die Höchstnote von 40 pro Tester, macht bei vier Testern (zwei Frauen, zwei Männer) eine höchstmögliche Gesamtnote von 200.
Sieger nach Punkten: das Bockbier von Mohren, gefolgt von Freistädter, Trumer und Zwettler. Schnell stellte sich auch heraus, dass man nicht alle objektiv vergleichen konnte, weil sie in ihrer Stilistik teilweise sehr unterschiedlich waren. Was der eine als „untypisch“ und deshalb negativ bewertete, fiel anderen positiv auf. Nicht jeder ist ein Bockbierfan, und jede noch so objektive Verkostung auch Geschmackssache.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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