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Wir sind überall, auch in CHINA

03.05.2005

Die zweiten Klassen der Hotelfachschule zu Gast auf der Bodega-Langes in Shangli
(Ein Schülerbericht)

Am Beginn des heurigen Schuljahres wurde gemunkelt, unsere Klassenvorstände taten geheimnisvoll, wir tappten noch im Dunkeln. So allmählich ließen sie die Katze aus dem Sack – wir – ausgerechnet wir - dürfen im April nach China. Was wussten wir von China? Die chinesische Mauer, mit Stäbchen essen, viele Menschen, weit weit weg. Doch im Laufe der Zeit erfuhren wir immer mehr und so wurde auch die Vorfreude immer größer. Bis es endlich so weit war – am Samstag, den 9. 4. 2005, trafen wir uns mit unseren Begleitpersonen – Direktor Hofrat Mag. Alfred Müller, unseren beiden KVs, Herrn FOL Hans-Peter Hauser und
FOL Erwin Kastner, und unserem weiblichen Beistand, Frau Prof. Mag. Maria Seil, auf dem Flughafen in Innsbruck. Dort lernten wir noch Hofrat Dr. Anton Neururer vom Landesschulrat für Tirol kennen, der uns auch begleiten sollte. Unsere Nervosität war enorm, zumal es für einige der erste Flug ihres Lebens war. Aber flugtechnisch verlief alles perfekt und wir landeten am Sonntag um 11.30 Uhr in Peking.

Nun ging es los – die Bodega von Herrn Langes in Shangli war unser erster Aufenthaltsort – perfekt untergebracht, exzellentes Essen (mit Stäbchen!), tolles Ausflugsprogramm – das boten uns die ersten 3 Tage. Wir besuchten eine chinesische Schule (70 Schüler pro Klasse – absolute Disziplin – eben wie bei uns), pflanzten mit chinesischen Schülern am Tag des Baumes junge Bäume (ob wir deren Wachstum je verfolgen können?), blickten in die Weite des Pazifik und sangen uns am Abend in unserer Karaoke-Bar die Seele aus dem Leib.
2. Station war Peking. Auch hier hatten wir ein dicht gedrängtes tolles Programm: Am ersten Nachmittag fuhren wir mit Rikschas durch die Altstadt von Peking, am Abend sahen wir eine tolle Kungfu-Show. Am nächsten Vormittag ging es weiter: Chinesische Mauer, Ming-Gräber, Platz des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt, Himmelsaltar, Sommerpalast – Kultur, Kultur, Kultur. Daneben gab es natürlich noch Anderes: eine Hotelbesichtigung, Essen (für manche Gott sei Dank auch einmal beim guten alten Mac), abendliches Singen und last but not least – Einkaufen, Einkaufen (viel zu kurz!!). Gerüchteweise mussten manche einen zweiten Koffer kaufen um alle Souvenirs unterzubringen.
Viel zu schnell ging die Woche zu Ende, viele Eindrücke, die wir erst allmählich realisieren und verarbeiten werden, nahmen wir mit, die Erinnerungen werden bleiben. Danke an alle, im besonderen Herrn Gernot Langes-Swarovski und unserem Direktor HR Mag. Alfred Müller, aber auch unseren Eltern, die uns diese einmalige Reise ermöglicht haben.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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