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Wirt am Wort

12.05.2010
Bio

Güteauszeichnungen wie „Fair Trade", „Bio" oder auch solche von Organisationen wie Greenpeace etwa bei Fisch sind für uns Gastronomen enorm wichtig, wenn wir über den Handel Produkte einkaufen, bei denen wir den Hersteller nicht persönlich kennen. Im Bregenzer Wald sind wir ja mit einer intakten Umwelt und zahlreichen vorbildlich arbeitenden Landwirten gesegnet.

Hans-Peter Metzler, Das Schiff, Hittisau

Wir kaufen bevorzugt deren Erzeugnisse, aber trotz allem aufrichtigen Bekenntnis zu regionalen Produkten gibt es einfach bestimmte Dinge – vom Kaffee bis zu manchen Früchten –, die wir von weiter her beziehen müssen.

Auch bei der Verwendung solcher Produkte will ich ein gutes Gewissen haben und sicher sein, dass ich beim Einkauf nicht dazu beitrage, eine Fischart auszurotten, den Regenwald zu zerstören oder vom Elend arner Leute zu profitieren. Für immer mehr Gäste wird der „Genuss ohne schlechtes Gewissen" zu einem wichtigen Thema. Ich glaube, dass dieser Trend in den kommenden Jahren noch wesentlich stärker wird.

Dabei ist es gar nicht notwendig, dem Gast bei jeder Zutat extra darauf hinzuweisen, wo diese herkommt. Der Gast will beim Lesen der Karte ja zuerst einmal Apettit bekommen und nicht belehrt werden. Viel wichtiger ist es, dass man als Wirt für Werte steht und diese dem Gast auch glaubhaft vermitteln kann. Dazu ist es entscheidend, dass man auf spezielle Nachfragen nach der Herkunft der Produkte auch kompetente Antwort geben kann.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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