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Wirt am Wort

18.11.2010

Die Einführung der Raucherregelung im heurigen Sommer hat nur scheinbar ohne größere Schwierigkeiten geklappt, da viele Gastronomen, so wie wir mit dem Café Blaustern, mit netten Gastgärten eine attraktive Alternative für Raucher anbieten konnten.

Sepp Fischer, Café Blaustern, Wien

Leider ist in unserem Betrieb aufgrund der architektonischen Rahmenbedingung die Schaffung eines Raucherbereichs praktisch unmöglich. Ich führe das Blaustern also – gegen meinen Willen – seit dem Sommer als Nichtraucherlokal. Mit dem kalten Herbst- und Winterwetter kommt jetzt jedoch für viele Gastronomen die Stunde der Wahrheit. Weil sich unter unseren Gästen nach wie vor viele Raucher befinden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als vor die Tür zu gehen.

Ich würde ihnen dort gerne ein halbwegs attraktives Umfeld bieten, also neben großen Aschenbechern auch ein paar Stehtische zum Abstellen der Getränke aufstellen. Mit dem Ausfahren der Markise können wir sie auch vor Niederschlag schützen und die Lärmbelästigung für Anrainer möglichst gering halten. Allerdings gibt es in Wien derzeit keine Schanigarten-Regelung für den Winter. Das Aufstellen von Tischen vor dem Lokal – de facto also auf öffentlichen Grund – ist daher problematisch. Ich bin gespannt, wie das Rathaus auf mein Ansinnen reagieren wird.

Schlussendlich ist ja niemandem geholfen, wenn Gäste von rauchfreien Lokalen stehen, ohne die Möglichkeit zu haben, ihr Getränk abzustellen, oder die Zigarettenstummel ordnungsgemäß zu entsorgen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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