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WIRT am Wort

24.03.2011

Ich habe ja prinzipiell kein Problem mit Hunden in meinem Betrieb, es gibt auch Wasserschüsseln und sowas.

Erich Mayrhofer, Bärenwirt, Petzenkrichen

Voraussetzung ist halt, dass sie wie Hunde gehalten werden und nicht auf den Schoß genommen werden oder auf die Sitzbank dürfen. Es gibt sogar Gäste, die stellen ihre Teller dem Hund auf den Boden, damit der die Reste von dort auffressen kann. Ein anderer Gast sieht das und denkt sich: „Von so einem Teller hab ich jetzt gegessen?“ Das sind Dinge, die nicht passieren dürfen. Man kann dann die Kunden zwar dezent darauf hinweisen, dass sowas nicht üblich ist und einen Fressnapf bringen, aber in Wirklichkeit ist man in so einer Situation meist der Dumme: Fragt man den betreffenden Gast zu unfreundlich, was das soll, sieht man ihn nie wieder, spricht man das Problem aber nicht deutlich genug an, beschweren sich die anderen Gäste zu Recht. Oder wenn der Hund auf der Bank sitzt und man macht den Gast darauf aufmerksam, heißt es „er ist doch eh sauber …“. Dabei ist das, wie wenn man mit Straßenschuhen auf die Sitzbank steigen würde. Tut man doch auch nicht.

Es ist ja lustig. Manche Leute rufen an und fragen, ob sie einen Hund mitnehmen dürfen. Meine Antwort lautet dann oft: „Gerne, wenn er wie ein Hund gehalten wird.“ Die Reaktion ist dann meist ein verschnupftes „Wie meinen Sie das?“. Sag ich drauf „na so, wie ich’s gesagt habe“. Der Appell geht also wirklich an die Hundehalter, ihre Lieblinge auch tiergemäß zu halten und Rücksicht auf andere – vielleicht weniger hundeaffine – Gäste zu nehmen. Nicht jeder liebt es, auf einer Bank zu sitzen, wo gerade noch ein Hund gesessen ist, und dann vielleicht dessen Schmutz oder Haare auf der eigenen Kleidung zu haben. Erich Mayrhofer, Bärenwirt, Petzenkrichen

Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: gast@wirtschaftsverlag.at (Fax: 01/546 64-360)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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