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WIRT am Wort

21.04.2011

Ein Problem, unter dem wir teilweise leiden, ist die Parkplatzsituation, die sich in den letzten Monaten und Jahren ziemlich verschärft hat.

Markus Billig, La Pasteria, Wien

Keine Frage: Im Zentrum einer Großstadt gibt es kaum wo Gegenden mit ausreichenden Parkplätzen, aber im Servietenviertel, im 9. Bezirk in Wien, ist es in der Vergangenheit schon extrem geworden. Das hat mit diversen verkehrsberuhigenden Maßnahmen und der Einrichtung einer Wohnstraße begonnen, und in jüngster Zeit leiden wir noch unter zahlreichen Baustellen, die sehr viel Platz benötigen und vor allem einem absoluten Wildwuchs von Fahrradständern, die in diesem Ausmaß kein Mensch braucht. Selbst die Radfahrer fragen sich, wozu die alle dastehen. Und sie sind so aufgestellt, dass sie den Autos Parkplätze wegnehmen.

Im Restaurant selber geht’s zwar noch. Da kommt es kaum zu Ausfällen. Wir merken allerdings immer wieder, dass eine Dame allein ins Lokal kommt, weil der Mann noch Parkplatz suchen muss. Aber beim Alimentari höre ich schon öfter, dass die Leute sagen, sie würden ja gerne öfter zu mir einkaufen kommen, aber tun sich das mit dem Parkplatz nicht an.

Die Situation ist auch von der Tageszeit abhängig. Untertags gehts noch eher, aber am späteren Abend ist es meist weniger rosig.

Aber ich werde mir trotzdem etwas für die Restaurantgäste überlegen. Vielleicht lade ich künftig die Gäste, wenn sie mit dem Taxi zu mir kommen, auf ein Glas Prosecco ein. Dann sparen die Leute sich die Parkplatzsucherei und brauchen gleichzeitig auch wegen dem Alkoholkonsum beim Heimfahren nicht aufpassen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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