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WIRT am Wort

26.05.2011

Generell kann ich schon sagen, dass unsere Gäste sehr kultiviert sind, aber es gibt immer wieder schwarze Schafe. Da kommen wir zum Tisch und denken uns, wie sieht es denn da aus.

Doris Schreiber, Waldschenke, Kurz Schwarza

Die Gebäckbrösel sind nicht nur über den ganzen Tisch verteilt, sondern auch unter dem Tisch. Es kann ja immer mal etwas passieren, dass zum Beispiel ein Knödel vom Teller hupft und auf den Boden fällt. Wir würden dies sofort wegputzen, bevor der Gast hineinsteigt und dies im ganzen Lokal verteilt, aber er muss uns informieren, und das tut er einfach nicht. Besteck das hinunterfällt, bleibt einfach liegen und wird nicht aufgehoben. Ich frage mich da schon manchmal: „Macht er das auch zu Hause?"

Das Thema Kinder ist ein eigenes Kapitel, wobei die Kinder da weniger dafür können. Ich würde mir wünschen, dass die Eltern ihre Kinder nicht mit den Schuhen auf den Sitzbänken herumturnen lassen. Die Hygiene im WC lässt schon manchmal zu wünschen übrig; da gibt es keinen Unterschied zwischen Damen und Herren. Wir sind ein Familienbetrieb und es ist für uns selbstverständlich, dass das WC in der Früh gereinigt und desinfiziert wird und dazwischen, je nach Gästeaufkommen, regelmäßig kontrolliert und gereinigt wird.

Daher ist es für mich nicht wirklich zwingend notwendig, mit einem eigenen Reinigungsplan zu arbeiten. Dieser ist sicher sinnvoll für größere Gastronomiebetriebe mit entsprechend großen WC-Anlagen und Waschräumen, damit der Gast die Gewissheit hat, dass das WC regelmäßig gereinigt wird. Obwohl ich auch nicht für alle Gäste die Hand ins Feuer legen möchte, dass sie sich nach dem Gang auf die Toilette die Hände waschen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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