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WIRT am Wort

01.06.2011

Es ist eine Diskussion, in der noch lange nicht alles gesagt ist: das leidige Thema um die Raucherregelung in der Gastronomie. Ein Punkt wird jedoch gerne und konsequent verschwiegen.

Philipp Pracser, „ZweiRaum“, Millennium City, Wien

Lokale mit einem Angebot für Raucher florieren. Insbesondere, wenn sie sich im rauchfreien Umfeld hochfrequenter Lagen wie beispielsweise in Einkaufszentren, auf Flughäfen oder Bahnhöfen befinden. Dort sind die unfreiwilligen Nichtraucher besonders zielstrebig auf der Suche nach einem friedlichen Örtchen für eine Zigarette oder zwei. Ein gutes Beispiel im asiatischen Nichtraucher-Paradies Singapur ist der Raucherbereich am dortigen Flughafen. Dieser ist als prächtige Lounge mit Palmen und eigener Bar gestaltet und schafft eine wahrlich gemütliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt und wie man sie auf den meisten europäischen Flughäfen vergebens suchen müsste. Ganz selbstverständlich treffen dort Menschen aus aller Herren Länder aufeinander und kommen ins Gespräch. Das häufig beobachtete Resultat: Gemeinsam nimmt man in der einladenden Atmosphäre einen Drink und am Ende des Tages freut sich der Gastronom, der einen überdurchschnittlichen Umsatz verzeichnen kann. Was hindert uns also hierzulande daran, den Mief aus Raucherlokalen an beschriebenen Lagen im wahrsten Sinne des Wortes zu entfernen und einer ganz beachtlichen Zielgruppe ein attraktives Angebot zu schaffen. Dazu gehört natürlich nicht nur schönes Design, sondern auch eine perfekte Lüftung und die Wahl der richtigen Materialien, in denen sich der Qualm nicht festsetzt. Denn ob es der Antiraucher-Lobby nun gefällt oder nicht: Österreich ist mit einem Raucheranteil von 37,8 Prozent eine der stärksten Rauchernationen der Welt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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