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Woche des Zeitungslesens in Wiener Kaffeehäusern

12.01.2016

Zwischen 15. und 24. Jänner werden Kaffeehausgästen hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen und ein besonders vielfältiges Angebot an Zeitungen und Magazinen geboten

Kein Kaffeehaus ohne Zeitungen und Magazine

Die „Woche des Zeitungslesens in Wiener Kaffeehäusern“ findet heuer zum zweiten Mal statt. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Fachgruppe der Wiener Kaffeehäuser haben diese Initiative ins Leben gerufen, um auf die Gemeinsamkeiten des Mediums Zeitung und der Wiener Kaffeehauskultur hinzuweisen. Denn sowohl Zeitungen, Magazine als auch Kaffeehäuser sind wesentliche Orte der Debatte in Österreich.

Die Kaffeehausgäste in Wien finden zwischen 15. und 24. Jänner ein besonders vielfältiges Angebot an Zeitungen und Magazinen vor und mit drei hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen wird die Debattenkultur gepflegt. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei. An der Initiative beteiligten sich rund 90 Wiener Kaffeehäuser und 35 Kauftageszeitungen, -wochenzeitungen und -magazine.  

Kaffeehaus als Coworking-Space 2.0

Unter dem Titel „Das Kaffeehaus als Coworking-Space 2.0" diskutieren prominente Kaffeehaus-Gäste am 18. Jänner 2016 um 19 Uhr im Café Museum (Operngasse 7, 1010 Wien) über das Café als Arbeitsplatz und Meeting-Raum. Unter der Moderation von „Medianet“-Chefredakteur Dinko Fejzuli diskutieren Matthias Ortner (Vorstandsmitglied Ottakringer Brauerei), Franzobel (Schriftsteller), Werner Kuhn (Rapid), TU-Professor Thomas Grechenig und Journalistin Uschi Pöttler-Fellner.

Marktplatz der Meinungen

Am 19. Jänner wird das Cafe Korb (Brandstätte 9, 1010 Wien) um 19 Uhr zum Marktplatz der Meinungen. Unter der Moderation von „News“-Redakteurin Julia Schnizlein befassen sich die Diskutanten mit diesen Themen: Liefern Zeitungen und Magazine mit Meinungsstücken einen Mehrwert gegenüber 140-Zeichen-Tweets? Wie viel Polarisierung dient dem Diskurs? Oder gibt es vielleicht zu viele gleich gebürstete Meinungen? Darüber sprechen „Die Presse“-Kolumnist Rudolf Taschner, „profil“-Herausgeber Christian Rainer, „nzz.at“-Chefredakteur Michael Fleischhacker und der Wien-Korrespondent der „Oberösterreichischen Nachrichten“ Christoph Kotanko.

Die Zeitung von morgen

Eine hochkarätig besetzte Runde von Chefredakteuren trifft sich am 20. Jänner um 19 Uhr im Café Prückel (Stubenring 24, 1010 Wien) zur Blattkritik der Zeitung von morgen. Rainer Nowak („Die Presse“), Andreas Koller („Salzburger Nachrichten“), Antonia Gössinger („Kleine Zeitung“), Eva Weissenberger („News“) und Helmut Brandstätter („Kurier“) diskutieren unter der Moderation von „Die Zeit“ Österreich-Repräsentant Sebastian Loudon über folgende Fragen: Welche Inhalte will der Medienkonsument in fünf Jahren in der Zeitung lesen? Welche Texte haben sich überholt, welche werden weiterhin nachgefragt? Was muss sich ändern, was hat Bestand?

Im Vorjahr, als der Verband Österreichischer Zeitungen und die Fachgruppe der Wiener Kaffeehäuser, die Woche des Zeitungslesens im Wiener Kaffeehaus erstmals ausrichteten, wurden den Gästen zusätzlich zum bestehenden Medienangebot in den Cafés 26.400 Exemplare von Tageszeitungen und 27.000 Ausgaben von Magazinen und Wochenzeitungen zur Verfügung gestellt. (VÖZ/tav)

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