Direkt zum Inhalt
Mit solchen Bildern wirbt Harry’s Home: Wohnen wie zu Hause.

Wohngefühl auf Reisen

14.03.2019

Harry’s Home macht Reisenden seit 13 Jahren „wohnliche“ Angebote im Hotel.

Die Zeiten ändern sich. Der anspruchsvolle Reisende von heute, egal ob Leisure oder Business, möchte zwar viele Serviceangebote wie im Hotel nutzen (können), aber er möchte nicht das Gefühl haben, in einem anonymen, austauschbaren Hotel zu wohnen. Auf diesen Zwiespalt gibt es mittlerweile viele unterschiedliche Antworten. Eine davon ist Harry’s Home von Harald Ultsch. Der Innsbrucker Hotelier versucht seit 13 Jahren mit diesem Konzept, das das Versprechen „Home Away“ schon im Titel trägt, solchen Reisenden ein Angebot zu machen. Und das mit Erfolg, mittlerweile in der gesamten DACH-Region. Gerade wird der Schweizer Markt erobert, als Nächstes könnte der oberitalienische Raum dran sein. Ultsch möchte mit diesem ursprünglich urban gedachten Konzept auch in kleinere Bezirkshauptstädte gehen, nach Lienz zum Beispiel. Eine Art Franchise ist auch angedacht.

Ultsch erzählte auf der imh-Konferenz, dass er die Herausforderung von Airbnb angenommen habe. Die von Sharingplattformen vermittelten Wohnungen bieten auch Familien viel Platz zu einem guten Preis und verzichten auf Etikette. Ultsch betont, dass Harry’s Home Hotels sind – mit Hotelzimmern und Apartments. Neu ist, dass sie ihre öffentlichen Räume zum gemeinsamen Nutzen aller Gäste anbieten: zum Co-Living in der gemeinsamen Küche, oder „Co-Working“-Plätze an technisch gut ausgestatteten Schreibtischen. „Wichtig für das Wohlfühlen ist, dass der Gast seine Gewohnheiten von zu Hause beibehalten kann.“ „Create your stay“ bietet dem Gast die Möglichkeit, seinen Aufenthalt so individuell wie möglich zu gestalten. Er kann sich bei der Buchung sein Zimmer/Apartment aussuchen, die Ausstattung wählen (z. B. mit hochwertiger Musikanlage, Fitness am Zimmer oder familiengerechter Ausstattung) und auch beim Service variieren, wie oft zum Beispiel sein Zimmer oder Apartment gereinigt werden soll. Dazu passt auch die Bildsprache auf der neuen Homepage: Die Zimmer wirken nicht wie sonst üblich perfekt aufgeräumt, sondern da liegt auch mal eine Jacke herum. Wie eben zu Hause auch.

Werbung

Weiterführende Themen

Ab sofort meldet Airbnb Vermieter-Daten der Finanz.
Hotellerie
24.12.2020

Airbnb übermittelt erstmals Vermieterdaten an das Finanzministerium. Damit ist ein lange Zeit diskutierter Beitrag zu Wettbewerbsgleichheit mit Hotels erreicht worden. 

Weitere Hilfen für Gastronomie und Hotellerie sind jetzt beantragbar.
Gastronomie
16.12.2020

Verlustersatz und Umsatzersatz werden verländert. Gastronomen und Hoteliers können unter FinanzOnline  jetzt Anträge stellen. 

Schick: Industrial Style im neuen Ammersin Flagshipstore in Klosterneuburg.
Gastronomie
10.12.2020

Flagship-Store: Der Getränkehändler öffnet die Tore seiner neuen Getränkewelt in Klosterneuburg.

Volle Lager und keine Abnehmer: Gastrozulieferer bekommen Probleme.
Gastronomie
10.12.2020

Lebensmittelgroßhandel, Obst- und Gemüsehändler, Getränkelieferanten & Co: Es droht eine Pleitewelle, warnen Branchenvertreter.

50 Prozent statt bisher 80 Prozent bekommen Betriebe vom Umsatz des Jahres 2019 erstattet.
Gastronomie
02.12.2020

Der Umsatzersatz wird bis zum Jahresende für Gastronomie und Hotellerie verlängert. Die Coronahilfe wird sich aber nicht wie bisher auf 80 Prozent sondern auf 50 Prozent belaufen. Das teilte ...

Werbung