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Jutta Mittermair ist Marketingleiterin des österreichischen Eis­waffel-Herstellers Auer

Am Wort: Eiswaffeltrends

24.04.2018

Gastkommentar von Jutta Mittermair, Marketingleiterin des österreichischen Eis­waffel-Herstellers Auer.

Mit steigenden Temperaturen wächst die Lust auf Eis. Und mit den Eistrends entwickeln sich auch neue Vorlieben in Sachen Eiswaffel.

Mindfulness: Bewusster Konsum wird 2018 großgeschrieben. Zuckerreduzierte Speisen und regionale Produkte sind beliebt. Gäste legen verstärkt Wert auf einen sorgsamen, nachhaltigen Umgang mit der Natur – und mit dem eigenen Körper. Lebensmittel dienen zudem vermehrt als Ausdruck individueller Lebensweisen. Um diesem Wunsch nachzukommen, haben wir bei Auer etwa unsere zuckerreduzierten Waffeltaler lanciert. Sie sind ungesüßt und im Geschmack bewusst neutral gehalten.

Ganzheitliche Sinneserfahrungen: Abseits von Abkühlung und Geschmack steigt die Nachfrage nach zusätzlichen, sensorischen Highlights: Haptisch, visuell und auditiv. Eiskreationen müssen „tactile“, also „fühlbar“ sein. So überzeugen farbenfrohe Kugeln, ausgefallene Geschmacksrichtungen à la Basilikum, Ziegenkäse oder Kernöl, sowie knusprige Beilagen. Ein Schlagwort in Sachen Eiswaffel ist hier etwa das Sound Design. Wie hört sich ein Stanitzel an, wenn abgebissen wird, wie eine Hohlhippe, wenn sie geteilt wird? Damit werden auch Eis-Coups und einzigartige Eisdesserts gefragter denn je.
Generation Y mag es ausgefallen: Zudem machen sich immer wieder schräge Trends bemerkbar. So darf es heuer – neben der allgemeinen Food-Mode-Farbe Pink – auch glitzern und funkeln. Hier laden Eiswaffeln zum Inszenieren der bunten Eissorten an. Ob sich dieser Food-Trend langfristig durchzusetzt, bleibt offen. Fest steht: Eine vielfältige Auswahl, die zum Ausprobieren einlädt, sorgt für Aufmerksamkeit und beeindruckt auch die Jungen.

 

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