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Anthony Bourdain beging Selbstmord

11.06.2018

Der prominente US-Koch und Moderator Anthony Bourdain, der mit Reportagen über die Küche aus Ländern weltweit Millionen erreichte, ist tot. Er habe sich während Dreharbeiten in Frankreich im Alter von 61 Jahren das Leben genommen, bestätigte der TV-Sender CNN am Freitag. Bourdain sei in einem Luxushotel im elsässischen Ort Kaysersberg gestorben, bestätigte die Staatsanwaltschaft von Colmar.

Ein großes Publikum erreichte Bourdain mit seinen Memoiren "Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten". Von dort begann er seine TV-Karriere mit der Show "A Cook's Tour" beim Food Network. In der Sendung "No Reservations" stellte er beim Reisesender Travel Channel unbekannte Restaurants und für Amerikaner ungewöhnliche Essens-Trends vor. Dann wechselte er zum Sender CNN, für den er seit 2013 in mittlerweile elf Staffeln weniger bekannte Orte der Welt und deren Restaurants besuchte.

Elvis unter den Bad-Boy-Köchen

Parallel machte sich Bourdain weiter als Autor einen Namen. In seinen Büchern befasste er sich mit den weltweit berühmtesten Köchen, versuchte sich in "The Bobby Gold Stories" aber auch einem Restaurant-Krimi. Das Smithsonian-Institut bezeichnete ihn einmal als "echten Rockstar" der Gastronomieszene und als "Elvis unter den Bad Boy-Köchen". Bourdain hinterlässt eine Ex-Frau und eine gemeinsame Tochter.

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