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Teyo heißt der Cold-Brew-Tee aus dem Hause Teekanne.

Eistee: kalt und trendig

29.05.2018

Kalter Tee ist im Kommen. Doch was macht einen guten Eistee überhaupt aus? 

Tea on the Rocks gibt es von Julius Meinl.

Die Zeiten, in denen man Tee nur im Winter oder bei Erkältungen getrunken hat, sind vorbei! Tee ist ein Ganzjahresgetränk geworden! Kalter Tee bringt alle diese Eigenschaften mit, kann aber auch noch mehr: Tee bringt Fruchtnoten genauso ins Spiel wie eine einzigartige Produktvielfalt. Und wenn man den Tee selber macht, dann enthält er wenig bis gar keine Kalorien. Doch Eistee ist nicht gleich Eistee. Besonders in den Bereichen Zucker und Inhaltsstoffe sind die Unterschiede enorm und daher wert, durchleuchtet zu werden. Kalten Tee kann man auf verschiedene Arten zubereiten:

Kalte Tee-Varianten

  • Eistee selber machen: Tee kaltstellen, Tee über Eiswürfel schockfrosten oder mit Maschine zubereiten
  • Eistee-Sirup und -Pulver verwenden: in Flaschen bzw. Dosen oder als Postmix-System für den gastronomischen Schankbereich
  • Fertig-Eistees (RTD – Ready To Drink)
  • Cold Brew (Selbermachen oder RTD)

Die aktuellen Trends für kalten Tee sind schnell ausgemacht: „Bio“ und „wenig Zucker“ stehen auf der Liste ganz oben. Tee-Sirup und Cold Brew sind für viele Konsumenten ein neuer Erfahrungsbereich. Als internationaler Trend ist das Mischen von kaltem Tee mit floralen Aromen, wie Rosen-, Passionsfrucht- oder Lavendelsirup, pur oder für Tee-Cocktails klar auszumachen. 
Aber was spricht für die Fertig-Tees und was fürs Selbermachen? Fertigprodukte enthalten meist wenig 

Tee(-Konzentrat) und zu viel Zucker. Der fertige Eistee wird auch fast immer mit Fruchtsäften (meist Apfelsaft) gestreckt. Der Vorteil von Fertigdrinks ist die Zeitersparnis in der Zubereitung und die Einfachheit, dass er immer und überall für den Konsum bzw. Verkauf bereitsteht. Beim Selbermachen kann man den Süßungsgrad selbst beeinflussen, d. h. man kann im besten Fall einen Eistee fast ohne Kalorien zubereiten. Darüber hinaus sind die Inhaltsstoffe überschaubar, d. h. der Gastronom kennt den Inhalt der Produkte, die er seinen Kunden anbietet.

Die richtige Zubereitung

Experten schwören bei der Zubereitung auf das Schockfrosten, das dem Tee das Aroma – im Vergleich mit dem Kaltstellen – besonders bewahren soll. D. h. der aufgegossene Tee wird in einen Krug oder am besten in eine Thermoskanne gegossen, die mit Eiswürfeln gefüllt ist. Dafür bereitet man einen intensiven Tee zu (halbe Wassermenge), weil ja noch Wasser durch die Eiswürfel hinzukommt. Möchte man Tee trotzdem einfach kaltstellen, dann ist es am besten, eine Teemischung zu verwenden, die nur wenig „nachbittert“. Nach Bedarf kann der Tee jeweils mit Honig oder Zucker gesüßt bzw. mit Zitronensaft verfeinert werden. Ein Beispiel hierfür ist das Gesamtkonzept zum Selbermachen von Julius Meinl. „Tea on the Rocks“, frisch gebrühter Blatt-Tee auf Eis. Der Tee enthält daher keinen Zucker, keine Stabilisatoren und keinen Sirup. Dafür wurde für die Gastronomie ein eigenes System entwickelt, das eine einfache und schnelle Zubereitung mit wenigen Handgriffen ermöglicht.

Erfrischende Teekreationen

Das Um und Auf für die Eisteezubereitung sind die vielen Rezepte, die Eistee zu einem schier unerschöpflichen Reservoir an neuen Getränken und Geschmacksrichtungen machen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der stellt die Eiswürfel für das Schockfrosten aus Fruchtsaft her und vervielfacht so die Kombinationsmöglichkeiten. 
Ein Tipp: Ronnefeldt Tee hat 60 Teerezepte in einem Buch „fresh! & hot – 60 Drinks mit Tee“ zusammengefasst. Hier finden Sie Rezepte von Smoothies, Eistees, Cocktails und Mocktails. 
Auf Rezepte aus Bio-Tees, verfeinert mit frischen Früchten, setzt die bayerische Teefirma Bioteaque. Das Rezeptbuch ist kostenfrei über die Website bioteaque.com anzufordern. 

Cold-Brew-Tee

Im Kaffeebereich sind die verschiedenen Cold-Brew-Produkte derzeit die Trendprodukte schlechthin. Jetzt versucht sich auch die Teebranche in diesem Segment. Das Herstellungsprinzip ist aber das Gleiche: Cold Brew, also kalt aufgebrüht, ist bestimmt von den Faktoren Wasser und Zeit. Der Tee wird mit kaltem Wasser gebrüht und benötigt dafür mehrere Stunden Brüh- oder Ziehzeit. Das Resultat ist ein mildes, leicht süßliches Gebräu, ohne Bitterstoffe mit herrlichem Aroma. Cold Brew kann selbst zubereitet werden oder als RTD-Fertigtee gekauft werden.

Teekanne hat sich dieses Prinzip zunutze gemacht und bringt mit Teyo Österreichs ersten RTD-Cold-Brew-Tee auf den Markt. Der Tee zieht zwölf Stunden und kann so in aller Ruhe seinen Geschmack entfalten. Das Ergebnis ist ein neues, besonders bekömmliches Geschmackserlebnis. Der Tee wird zwar kalt genossen, hat aber wenig mit Eistee zu tun. Der größte Unterschied liegt in der aufwendigeren Herstellung. Einen halben Tag lang ziehen die Bio-Teeblätter bei Raumtemperatur, um den vollen Geschmack zu entfalten. Dabei lösen sich die Geschmacksstoffe, aber nicht die Bitterstoffe wie bei herkömmlichen Verfahren. 
Ein Klassiker der kalten Tees bei Meßmer ist der „Marokkanische Eistee“: Der Meßmer Nana-Minze-Pfefferminze ist eine Melange aus dem süßlich-frischen Aroma der Nana-Minze und dem herben Pfefferminzgeschmack. Für den Marokkanischen Eistee wird Grüner Tee und Nana-Minze-Pfefferminze mit heißem Wasser aufgegossen. Nach dem Ziehen wird er über Eiswürfel aufgegossen und nach Bedarf gezuckert. Minze kühlt den Körper und ist der Durstlöscher schlechthin.

Ohne Zucker

Auch im Teesirup-Bereich gibt es vielfach das Problem mit dem vielen Zucker im Getränk, weil bei den meisten Produkten am Markt Zucker bzw. eine Zuckerlösung als Basis für das Produkt verwendet wird. Die Produkte von 
TeaTime Austria heben sich davon ab. TeaTime ist eine Teemanufaktur im wahrsten Sinn des Wortes und steht für die Handarbeit. Die Produkte von Teatime beinhalten nur 11 kcal pro 
100 ml trinkfertigem Tee. 

Autor/in:
Martin Kienreich
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