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Olympiabewerbung mit Rückenwind

03.10.2017

Ob sich Innsbruck für die Ausrichtung Olympischer Spiele im Jahr 2026 bewerben soll, wird bei einer Volksbefragung am 15. Oktober entschieden. Das Pro-Lager fühlt sich im Rückenwind.

Einerseits machte man mit Veranstaltungen und rund 1.500 Olympia-Botschaftern Stimmung für das Projekt und suchte auch den Dialog mit der Bevölkerung. Andererseits wurde bei der 131. IOC-Vollversammlung im September im peruanischen Lima deutlich: International werden die Weichen für die Durchführung Olympischer Winterspiele anscheinend doch neu gestellt: Das Innsbruck/Tirol-Angebot findet dort Unterstützung.

Neue Vorzeichen

In Arbeitsmeetings mit dem IOC wurden in Lima die Rahmenbedingungen für die Bewerbungsphase bzw. die Ausrichtung der Spiele präzisiert. „Das Feedback auf das Innsbruck/Tirol-Angebot war zu 100 Prozent positiv. Und es wurde klar signalisiert: Es ist Zeit für traditionelle Wintersport-Destinationen, die als Gastgeber ein neues Zeitalter und Spiele unter geänderten Vorzeichen glaubwürdig vertreten“, meint ÖOC-Präsident Karl Stoss. 
Auch die in Lima offiziell vollzogene Doppelvergabe der Olympischen Sommerspiele an Paris (2024) und Los Angeles (2028) dürfte für Innsbruck ein gutes Zeichen sein. Beide präsentierten nachhaltige Konzepte, mit der Nutzung bestehender Sportstätten und moderaten Budgets. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo drückte es in Lima so aus: „Bleibt authentisch! Passt Olympia an eure Stadt an. Und tut nichts, was nicht dem Sport, dem Wettkampf hilft.“ 

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