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Tourismus gegen Rassismus

21.11.2018

Der Deutschen Tourismusverbands  (DTV) initiert eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit.

Tourismus steht eigentlich für Weltoffenheit, für Vielfalt und für ein tolerantes Miteinander. Angesichts einer alarmierend steigenden Fremdenfeindlichkeit (die quer durch Europa um sich greift), hat die deutsche Tourismuswirtschaft eine Initiative gestartet. „Die Branche ist eine starke Wertegemeinschaft und steht für ein friedliches Miteinander und für die Völkerverständigung“, erklärte der Vizepräsident des Deutschen Tourismusverbands (DTV), Peter Siemering, zur Eröffnung des Tourismustags in Bonn.

Initiative 

Der DTV (deutschertourismusverband.de) kommunizierte das auch in einer Aussendung. Die Werte „Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz“ seien zentral für die deutsche Gesellschaft und für die hunderten kommunalen, regionalen und bundesweiten Tourismusorganisationen des DTV, von denen die neue Initiative in die Öffentlichkeit getragen werden soll. Am Branchentreffen in Bonn nahmen am Donnerstag etwa 500 Branchenvertreter teil.
Ziel sei es, die Botschaft zu verbreiten: Der Tourismus verbinde Menschen, „ganz egal, welcher Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung“, erklärte Siemering. Die Idee könnte ein Vorbild für österreichische Touristiker sein. Ein Ansatz: Die Österreich Werbung (ÖW) hat heuer erstmals – gemeinsam mit den Partnern Wien Tourismus, Tourismus Salzburg, Boutiquehotel Stadthalle, Schlosshotel Pichlarn, Hotel Arlberg, Bregenzerwald, Wörthersee sowie Loisium Wine & Spa Resorts – eine Kampagne für Urlauber aus der LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) in Deutschland und der Schweiz gestartet. dan

Autor/in:
Daniel Nutz
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