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Der Schlitten war einst reines Fortbewegungsmittel (siehe historisches Bild). Der Tourismuswandel ist Thema in Vorarlberg.

Tourismus im Ländle feiert 125 Jahre

08.02.2018

Der Vorarlberger Tourismus blickt in sechs Museen auf bewegte 125 Jahre zurück. Unter dem Motto: Überleben und Genuss.  

Bei der Gründung des Vorarlberger Tourismusverbandes 1893 hatten sich wohl nicht einmal die Geschäfts-treibenden ausmalen können, dass der Tourismus einmal eine der Haupteinnahmequellen des Ländles wird. Wie sich die Zeiten und die Bedeutung von touristischen Angeboten verändert haben, zeigt die Veranstaltungsreihe „Vom Überleben zur genussvollen Lebenskunst“. In sechs Museen werden anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums Sonderausstellungen, Vorträge, Kamingespräche und Führungen angeboten. 

Frühere Überlebenstechniken 

„Die heutigen Freizeitangebote waren früher reine Überlebenstechniken: Skifahren und Wandern dienten der Fortbewegung und dem Transport“, erklärt Christian Schützinger, Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus, und ergänzt: „Heute ist Tourismus eine volkswirtschaftliche Größe, die den ländlichen Raum in seiner wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung anregt.“
Die Entwicklung des Tourismus in Vorarlberg erfolgte jedenfalls in rasanten Schritten. Heute stellt man übers Jahr durchschnittlich 75.000 Betten. Einst reiner Zweck der Fortbewegung, ist Gehen heute ein Outdoor-Trend. Zur Ausstellung „Gehen am Berg“ lädt das Lechmuseum ein – übrigens mit Konzert und Modeschau. Die Geschichte der Höhenlager ist das Thema im Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn. Die heftigen politischen Auseinandersetzungen um den Bau der Arlbergbahn ist der Inhalt der Schau im Klostertal Museum.

Wem gehört das Bödele? Diese Frage beschäftigte zwei kontroverse Köpfe, von denen einer eine Kuranstalt, der andere eine Ferienkolonie errichten wollte. Im Stadtmuseum Dornbirn wird diese Kontroverse dokumentiert und weiterdiskutiert. Den Anfang der Reihe zum Jubiläumsjahr machte das Vorarlberg Museum „freitags um 5“ mit Kulturwissenschaftlerin Edith Hessenberger. Diese und noch mehr Programmpunkte sind auf der Website abrufbar. 
www.vorarlberg.travel/125jahre

Autor/in:
Daniel Nutz
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