Direkt zum Inhalt

Umfrage der Woche: Wie hat euch die „Alles für den Gast 2017“ gefallen?

21.11.2017

ÖGZ-Mitarbeiter und ihre sehr persönlichen Messe-Erfahrungen.

Thomas Askan Vierich, Chefredakteur ÖGZ
„Viele Gespräche, viele Häppchen, viel Lärm, viel klimatisierte Luft. Immer das Gefühl, man kann gar nicht mit so vielen Leuten reden, wie man möchte. Termine, Termine. Durchpusten in der Presselounge – und weiter. Déjà-vu: Hier warst du doch schon mal? Letztes Jahr? Heuer? Wann haben wir das letzte Mal geplaudert? Auf der Fafga, Inter-norga, Intergastra? Das Gastgewerbe erfindet sich nicht jedes Jahr neu. Muss es auch nicht. Höhepunkt: Unsere Sterne-Gala im Kavalierhaus!“

Wolfgang Schmid, Weinexperte ÖGZ
„Ich finde, die ‚Gast‘ war sehr gut organisiert. Aber noch wichtiger: Ich durfte Produzenten persönlich kennenlernen, die ich schon lange einmal treffen wollte, z. B. die Distilleria Marzadro aus Italien. Spannend waren auch die neuen Produkte für Hotellerie und Gastronomie, die heuer präsentiert wurden. Beeindruckend war die Podiumsdiskussion am Montag am Lohberger-Stand. Da ging es um den Nachwuchsmangel in der Gastronomie – ein absolut wichtiges Thema.“ 

Daniel Nutz, Chef vom Dienst, ÖGZ
„Die ‚Gast‘ ist alljährlich der größte Marktplatz für neue Produkte und Ideen der Branche. Und frei nach dem Motto der ‚Agora‘ im antiken Griechenland auch ein wichtiger Ort für branchenspezifische Diskussionen. Lohberger veranstaltete auf seinem dichtgedrängten Stand etwa eine emotionale Diskussion zum Thema Fachkräftemangel. Ich wünsche mir solche Veranstaltungen vermehrt auch im offiziellen Rahmenprogramm der Messe.“

Alexander Grübling, Stv. Chefredakteur, ÖGZ
„Die ‚Gast‘ bedeutet für viele einen Ausnahmezustand; es ist laut, die Luft ist manchmal schlecht und es herrscht zum Teil großes Gedränge. Wichtig ist, dass man sich von der Hektik nicht anstecken lässt. Da hilft autogenes Training zwischendurch, zumindest mir. Weil bald Weihnachten ist, wünsche ich mir etwas von der Reed-Messe: mehr Fachvorträge. Vor zwei Jahren gab es etwa noch den Craft Beer Summit von Sepp Wejwar, das hatte einen Mehrwert!“

Autor/in:
Alexander Grübling
Werbung

Weiterführende Themen

Vor dem Badeschiff soll demnächst der Sommergarten stehen.
Gastronomie
08.01.2020

Im Rechtsstreit um neue Gastronomie-Projekte am Wiener Donaukanal gibt es eine Klärung. Einer der bisherigen Platzhirsche, Gerold Ecker, hat vor Gericht letztinstanzlich verloren. Damit werden ...

Gastronomie
04.12.2019

Die Steuern auf Bier werden zum Thema im britischen Wahlkampf. Um das Pubsterben zu mindern, sollen die Abgaben runter.  

The Kitchen bringt ein neues Gastrokonzept ins DZ.
Gastronomie
28.11.2019

Mit dem Kulinarik-Konzept „The Kitchen“ will das Wiener Donau Zentrum neue Wege im Gastronomie- und Entertainmentbereich gehen.

Umsatzeinbußen beklagen viele Nachtlokale. Die internationale Erfahrung zeigt aber: Die Gäste kommen wieder.
Gastronomie
28.11.2019

Das erste Monat Rauchverbot: Weniger die Strafen, aber Umsatzeinbußen treffen die Betriebe. Was die Gastronomen stört, haben wir vom Obmann der Wiener Fachgruppe Gastronomie, Peter Dobcak, erfragt ...

Die beiden Eatalico Betreiber Harald Prock und Ina Bruckberger.
Gastronomie
28.11.2019

Alter Standort fürs neue Eatalico: Das  italienische Restaurant öffnete in der Praterstraße 31 erneut seine Pforten. 

Werbung