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Vor dem Badeschiff soll demnächst der Sommergarten stehen.

Wiener Donaukanal: Weg frei für neue Gastroprojekte

08.01.2020

Im Rechtsstreit um neue Gastronomie-Projekte am Wiener Donaukanal gibt es eine Klärung. Einer der bisherigen Platzhirsche, Gerold Ecker, hat vor Gericht letztinstanzlich verloren. Damit werden schon heuer zwei neue Projekte (teil-)realisiert werden.

Projekt Waterfront

Im Sommer werden am Wiener Donaukanal zwei neue Gastro-Ideen eröffnen. Wo bisher der Adria Beach stand, wird der Betreiber Boxircus mit Container-Elementen eine Mischung aus sommerlicher Out- und ganzjähriger Indoor-Bespielung realisieren. Junge Gastronomen sollen "urbanes Streetfood" kredenzen. Das ganze Projekt nennt sich „Vienna Waterfront“.  

Urbanes Grillen

Vor dem Badeschiff wird "Fräulein's fabelhafter Sommergarten" aufmachen. Das Konzept sieht eine Art urbanen Grillplatz vor. Die Gäste können entweder ihr selbst mitgebrachtes Fleisch oder Gemüse auf dortigen Grillern zubereiten (lassen) oder das Grillgut an einem Stand vor Ort einkaufen.

Bisher wurden beide Flächen vom Donaukanal-Pionier Gerold Ecker genutzt (Er betreibt auch das Badeschiff).

Ecker hatte sich bis zuletzt gegen die Neuausschreibung der Flächen juristisch zur Wehr gesetzt – die ÖGZ berichtete. Hintergrund der Neuausschreibung von sechs Gastroflächen am Donaukanal war ein kritischer Rechnungshofbericht zur DHK (Donauhochwasserschutz-Konkurrenz), die sich aus Bund, Wien und Niederösterreich zusammensetzt und den Donaukanal verwaltet.

Nach einem letztinstanzlichen Urteil gegen ihn will Ecker nun bis Ende Jänner alle noch bestehenden Gastro-Aufbauten auf der 1.500 Quadratmeter großen Fläche vor dem Badeschiff entfernen lassen.

Verzögerungen bei Neueröffnungen

Aufgrund der juristischen Verzögerungen und laufender Genehmigungsverfahren werden sowohl „Fräulein's fabelhafter Sommergarten“ wie auch „Vienna Waterfront“ heuer vermutlich noch keinen Vollbetreib realisieren können. Bei der Waterfront sind außerdem noch nicht alle rechtlichen Details geklärt. Hier könnte es bis ins Jahr 2021 dauern.

Bei drei bestehenden Gastronomiebetrieben ändert sich dagegen nichts. Da die bisherigen Betreiber sich erneut erfolgreich bewerben konnten: Central Garden und Hafenkneipe - beide bei der Franzensbrücke auf der Seite der Leopoldstadt gelegen - bleiben somit ebenso bestehen wie das „Feuerdorf“.

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