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Alles unter einem Hut auf 30.000 m2, und das ohne viel Chichi: Vom Plantschen im Baby- Pool bis hin zum Ruhebereich für die Eltern – die H2O-Therme bietet Erholung für alle.

Wo sich Gäste gerne aalen

30.01.2020

Die H2O-Therme und das dazugehörige Hotel im steirischen Bad Waltersdorf haben sich zu einem erschwinglichen Hotspot für Familien mit Kindern gemausert. Was steckt hinter dem Erfolgskonzept?

Am Qualitätslevel will man festhalten, fünf Umbaustufen im Hotel- und Thermenbereich hat der Betrieb hinter sich. Renovierungen und Ausbesserungen werden jährlich durchgeführt.
Thermen-GF Christian Rotter (l.) und LH Hermann Schützenhöfer bei der Präsentation des Thermenlandbusses.
Thermenlandbus

Bad Waltersdorf ist ab Wien nun noch einfacher für Gäste erreichbar: Seit 2. Dezember fährt der neue Thermenlandbus ab Wien nonstop (Fahrzeit: 90 Minuten) nach Bad Waltersdorf. Der Bus verkehrt an Wochentagen drei-, samstags und sonntags je einmal täglich. ­Neben Einzeltickets (Erwachsene 18 Euro, Kinder bis 14 Jahre 9 Euro) gibt es auch Tages-, ­Wochen- und Monatstickets. Kinder unter 6 Jahren werden unentgeltlich befördert, wenn für sie keine Sitzplätze beansprucht werden.

Wir wollten das Kind in den Vordergrund stellen“, sagt Christian Rotter, Geschäftsführer der H2O-Therme in Bad Waltersdorf gegenüber der ÖGZ. Was nach einer naheliegenden Idee für einen familienfokussierten Tourismusbetrieb klingt, ist bei näherer Betrachtung und im Zuge der Umsetzung zunächst einmal gar nicht so einfach. Denn heute sind die Mitbewerber der Thermen nicht primär andere Thermen, sondern beispielsweise Einkaufszentren. Freizeit ist kostbar, sie ist knapp bemessen, und Familien müssen oftmals auf ihr Budget achten. Man muss ihnen einiges bieten, etwa ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, macht die H2O-Therme einen hervorragenden Job. Der Betrieb ist eigentümergeführt, seit 2005 hat man bereits fünf Umbaustufen im Hotel- und Thermenbereich hinter sich. „Einmal jährlich werden Renovierungen und Ausbesserungen durchgeführt, der letzte große Umbau hat 2016 stattgefunden“, betont Rotter die Wichtigkeit von Investitionen. Das vermittelt eine gewisse Wertigkeit, schließlich kann man Gästen heute nichts mehr vormachen. Zuletzt wurde hier nicht nur der gesamte Lobbybereich neu gestaltet, auch das Restaurant wurde deutlich vergrößert. 

Regionale Partner

192 Zimmer gibt es im Hotel, davon 46 Familienzimmer. Sobald Gäste einchecken, werden ihnen im Buffet-Restaurant fixe Tische für Frühstück und Abendessen zugewiesen – was sich in der Praxis sehr positiv auswirkt, schließlich schätzen nicht nur Kinder Konstanten. Auch Erwachsene freuen sich, wenn ihnen die tägliche Tischsuche erspart bleibt. Positiv ist zudem, dass das Restaurant großteils regionale Lebensmittel verarbeitet, im Eingangsbereich des Restaurants sind auf einer Tafel die Zulieferer gelistet. Auch das schätzen und erwarten sich Gäste heute.
120 Mitarbeiter sind in Hotel und Therme tätig, seit 2002 wird hier Thermalwasser geborgen.

Apropos Therme: Auf 30.000 m2 gibt es nicht nur Wasser- und Erlebnisflächen, sondern auch eine ausreichend dimensionierte Saunalandschaft. Im Spa-Bereich finden sich nicht nur Angebote für Erwachsene, auch Kinder werden hier glücklich – etwa mit Schokomassagen. Und während sich erwachsene Thermenbesucher im lauen Wasser aalen oder im Ruhebereich chillen, gibt es eine im Thermeneintritt inkludierte Kinderbetreuung. Specials wie etwa Meermaiding oder Schwimmkurse sind aufpreispflichtig, aber erschwinglich. Das ist nicht überall so und macht die H2O-Therme zu einem Aushängeschild was das gute Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. 

www.hoteltherme.at

Autor/in:
Alexander Grübling
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