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Zipfer Tourismuspreises für das SalzburgerLand 2005

06.06.2005

Bereits zum zweiten Mal wurde am Donnerstag der von Zipfer, der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft und dem ORF Salzburg ins Leben gerufene Zipfer Tourismuspreis für das SalzburgerLand verliehen. Gewinner 2005 ist das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain mit der Natur-Kneippanlage, die im Sommer des Vorjahres eröffnet wurde. Den Jurypreis bekam Fuschlsee Tourismus mit dem Projekt Holleralmen. Ebenfalls ins Finale für den Publikumspreis kamen die Bewegungsarena Gastein und der St. Gilgener Advent. „Die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft hat sich gemeinsam mit Zipfer zum Ziel gesetzt, mit diesem Preis touristische Projekte und Ideen auszuzeichnen, die – gemäß dem Motto – mehr Urlaubsfreude für den Gast bringen.“, so Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft und Andreas Seidl, Verkaufsdirektor Salzburg der Brau Union Österreich AG.

Die feierliche Verleihung des Preises, die im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain stattfand, übernahm LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer: „Innovationen und neue Impulse sind im Tourismus gefragt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Zipfer Tourismuspreis fördert diese Entwicklung und zeigt einmal mehr, dass das SalzburgerLand innovative und dynamische Touristiker hat, die sich den sich laufend ändernden Marktbedingungen stellen.“ Außerdem ergänzt Haslauer: „Dass das Salzburger Freilichtmuseum in diesem Jahr Gewinner des Preises ist, freut mich als Ressortverantwortlicher für Museen und Tourismus natürlich besonders.“

Die Natur-Kneippanlage als Anziehungspunkt im Salzburger Freilichtmuseum
Mittelpunkt der großzügig geplanten und landschaftlich schön gelegenen Natur-Kneippanlage im Salzburger Freilichtmuseum ist das mit Adneter Marmor gemauerte Kneippbecken. Das Wasser des Dachsbichlbaches wird in einer historischen hölzernen Soleleitung zum Becken geleitet, wo es über einen mächtigen Quellstein ins Becken fließt. Zwei hölzerne Brunntröge dienen als Becken für das Armbad, und mit einem Gießschlauch können verschiedene Güsse verabreicht werden. Angeboten werden außerdem ein Fußreflexzonen-Parcours und eine Tautretwiese. Ruhebänke und Sitzgruppen mit Jausentischen komplettieren die Anlage zu einem harmonischen Ganzen. Teil der Anlage ist auch ein nach historischen Vorbildern errichteter Pavillon aus der Zeit um 1900. Im Inneren des Pavillons werden die Besucher über das Leben und Wirken von Sebastian Kneipp und über den Beginn des Kneippwesens in Salzburg informiert. Anlässlich eines Salzburg-Besuches von Kneipp im Jahr 1894 wurde der erste Salzburger Kneippverein gegründet, der im Rahmen der Verleihung die Gäste über das Kneippen informierte. „Die Natur-Kneippanlage versteht sich als wertvolles Zusatzangebot im Salzburger Freilichtmuseum, dient der Erholung, Regeneration und Wissensvermittlung und trägt damit zu einer wesentlichen Attraktivitätssteigerung des Freilichtmuseums bei.“, freut sich Dr. Michael Becker, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums, über den Erfolg der Anlage.

Bewegungsarena Gastein – eine innovative Wellness-Idee aus dem Gasteinertal
Ob Spazieren, Walken oder Joggen – die neue Bewegungsarena Gastein ist das ideale Terrain für Freunde der Bewegung. Dieses neue Netzwerk aus elf detailliert beschriebenen und beschilderten Strecken komplettiert das alpine Wellness-Angebot des Gasteiner Tals. Der Grundgedanke dieses modernen Wegenetzes: Den Gästen Beine machen - und das in der für das Herz-Kreislaufsystem so positiven Seehöhe zwischen 830 und 1.600 Metern. Ob als Spaziergang oder ambitionierter Steigerungs-Lauf, ob beim Walking mit Stockeinsatz oder als geruhsame Wanderung – jede dieser elf Strecken eröffnet dem Besucher einen Weg zu mehr Fitness. Jeweils drei Strecken in Bad Gastein (dazu zählt auch die Höhenstrecke in Sportgastein) und in Dorfgastein, vier Routen in Bad Hofgastein sowie eine Panoramatour auf der Schlossalm ebnen Walkern und Joggern insgesamt 121 Kilometer Wegstrecke mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Panoramatafeln in den Ortszentren informieren über das Strecken- und Höhenprofil. Die Routen sind bestens beschildert und in regelmäßigen Abständen mit Kilometerangaben versehen. Jede trägt einen klingenden Namen bekannter Sportgrößen. So kann man auf einer Franz-Klammer- oder einer Toni-Sailer-Strecke seine Runden drehen.

Barockinszenierung und Lebensfreude beim St. Gilgener Advent
Rund 30.000 Besucher zählte der St. Gilgener Advent und war damit ein überaus erfolgreiches Projekt, das im Vorjahr erstmals realisiert wurde. Der Ortskern von St. Gilgen verwandelte sich zu einer künstlerisch gestalteten Kulisse, die den Besucher in das dörfliche Adventleben zur Zeit Mozarts hineinversetzt. Besonderheit war die Barockinszenierung der malerisch gestalteten Schaufassaden der Marktstände, die ausschließlich heimische Produkte – vom Kunsthandwerk bis hin zur Kulinarik – anboten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Lesungen, Weisenbläsern, Adventsingen und vielem mehr machten den St. Gilgener Advent zu einer gelungenen Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit, die sowohl für Gäste als auch für Einheimische eine besondere Attraktion darstellten.

Aus sechzehn Einreichungen wählte eine Jury von Tourismusexperten drei Finalisten aus. In Kooperation mit dem ORF wurden diese dann der Öffentlichkeit präsentiert und mittels Telefon-Voting wurde der Gewinner ermittelt. Von rund 8.000 abgegebenen Stimmen entfielen mehr als die Hälfte auf das Siegerprojekt auf das Siegerprojekt. Den Preis der Jury erhält das Projekt „Holleralmen in der Fuschlseeregion“ der Fuschlsee Tourismus GmbH.

Holleralmen in der Fuschlseeregion
10 Almen in der Fuschlseeregion haben sich zusammengeschlossen, um sich ab dem Sommer 2005 dem Thema Holler anzunehmen. Hauptaugenmerk wird dabei auf die kulinarische Vielfalt des Hollers – vom Hollersirup bis zum Holunderschmarrn – gelegt. Bäuerliche Selbstvermarkter produzieren eine Vielzahl von Holler-Produkten, die auch von vielen Almen genutzt werden. Lokal und regional hergestellte authentische Holler-Produkte sind wesentlicher Bestandteil des Projektes. Auch Anekdoten und Geschichten rund um den Holler werden auf den Holleralmen thematisiert, eine Holunderzeitung ist in Planung. So wird darin der Sinn des Hollunderstrauches als Schutzbaum von Haus, Hof und Vieh beschrieben und auch Anekdoten, dass der Holunderbusch in früheren Zeiten auch als Liebesorakel gedient hat.

Mehr „helle“ Urlaubsfreude für den Gast
Nur mit neuen Ideen kann man im Wettbewerb der Urlaubsangebote und -destinationen bestehen. Zipfer will aus diesem Grund innovative Projekte fördern und vergibt bereits zum zweiten Mal den Zipfer Tourismuspreis für das SalzburgerLand an Tourismusbetriebe und -initiativen. Zipfer, die Premiummarke unter Österreichs Bieren, fühlt sich seit Jahren Bestleistungen verpflichtet und dokumentiert dies auch durch außergewöhnliches Engagement für die heimische Gastronomie- und Tourismusbranche. Die heimischen Betriebe setzen Maßstäbe, an denen sich die Besten der Welt messen. Zipfer zeichnet daher als Partner des Tourismuspreises 2005 diese innovativen Ideen, die für den Gast mehr „helle" Urlaubsfreude und besonderes Erlebnis bedeutet, auszeichnen.

Eine Fortführung des Zipfer Tourismuspreises auch im nächsten Jahr ist geplant, um innovative Angebote und das Engagement der Partner und damit auch die Urlaubsfreude der Gäste im SalzburgerLand zu fördern.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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